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50 Jahre Ministerkonferenz Raumordnung mit Sts Bomba

Quelle: BMVI

Das politische Forum für Grundsatzfragen: Die MKRO

Auf der Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) stimmen sich Bund und Länder in Fragen der Raumordnung ab. Mitglieder der MKRO sind die bei Bund und Ländern für die Raumordnung zuständigen Ministerinnen und Minister bzw. Senatorinnen und Senatoren.
Die MKRO befasst sich mit grundsätzlichen Fragen der Raumordnung und Raumentwicklung. Sie tritt in der Regel einmal im Jahr zusammen. Ein Hauptausschuss, der sich aus den für die Raumordnung bei Bund und Ländern zuständigen Leitern der für Raumordnung zuständigen Abteilungen zusammensetzt, bereitet die MKRO vor. Zwei Fachausschüsse – der Ausschuss für Raumentwicklung und der Ausschuss für Recht und Europa – arbeiten dem Hauptausschuss inhaltlich zu.

Ständige Geschäftsstelle der MKRO ist das BMVI (Kontakt: Ref-G30@bmvi.bund.de).

50 Jahre MKRO

2017 feiert die MKRO ihr 50jähriges Jubiläum: am 15.6.1967 ist das Verwaltungsabkommen zur Zusammenarbeit zwischen Bundesregierung und Landesregierungen in Kraft getreten. Es regelt Organisation und Verfahren für die im Raumordnungsgesetz verankerte Zusammenarbeit von Bund und Ländern in der Raumordnung. Im Anschluss an die 42. Ministerkonferenz am 12.6.2017 wurde der 50. Geburtstag der MKRO im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefeiert.

50 Jahre Ministerkonferenz Raumordnung mit Sts Bomba

Quelle: BMVI

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Leitbilder für die Raumentwicklung in Deutschland

Die Ministerkonferenz für Raumordnung hat 2016 strategische Leitbilder für die Raumentwicklung in Deutschland verabschiedet:

  1. Wettbewerbsfähigkeit stärken,
  2. Daseinsvorsorge sichern,
  3. Raumnutzungen steuern und nachhaltig entwickeln, sowie
  4. Klimawandel und Energiewende gestalten.

Damit will sie gleichzeitig dem Nachhaltigkeitsprinzip und dem räumlichen Zusammenhalt gerecht werden. Vor allem das neue Leitbild "Klimawandel und Energiewende gestalten" stärkt die Raumordnung als fachübergreifende Politik in Bund und Ländern.

Die Leitbilder richten sich in erster Linie an die Entscheidungsträger in Bund und Ländern, aber auch an regionale Planungsträger, an die Gemeinden und Gemeindeverbände. Diese Zielgruppen sollen die Handlungsstrategien und -ansätze aus den Leitbildern praktisch umsetzen. Die Leitbilder richten sich aber auch an die Entscheidungsträger in den Bereichen Verkehr, Umwelt, Energie und Wirtschaft, die für die Umsetzung der raumplanerischen Anliegen verantwortlich sind. Sie bieten darüber hinaus dem privaten Sektor Orientierungshilfen für künftige Investitionsentscheidungen.