Alle Formate Alle aktuellen Artikel
Julie Elven singt auf der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2018

Quelle: Getty Images / Quinke Networks

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Branchenverband game vergeben, unterstützt durch die Stiftung Digitale Spielekultur, den Deutschen Computerspielpreis (DCP). Der Preis würdigt hochwertige, innovative, lehrreiche und vor allem unterhaltsame Spiele, die den beiden Hauptkriterien des Preises "zu mindestens 80 % in Deutschland produziert" und "qualitativ hochwertig" entsprechen. Der DCP ist dabei die bedeutendste nationale Auszeichnung für deutsche Computerspiele und ein wichtiges Förderinstrument der Bundesregierung für die Computerbranche. Gleichzeitig ist der DCP auch ein Gütesiegel für Computerspiele und gibt Orientierung für Kauf, Jugendschutz und Spielspaß.

Die Preisverleihung erfolgt in unterschiedlichen Kategorien. Bei einem guten Game geht es um Unterhaltung, beeindruckende graphische Umsetzung und eine professionelle Produktion – in künstlerischer wie technischer Hinsicht und das passgenau für verschiedene Altersgruppen.

Die Games-Branche ist der Front Runner der Digitalisierung. Mit dem Einsatz neuer Technologien wie Gestensteuerung und Virtual Reality zeigen unsere Spieleentwickler bereits heute, was künftig auch in anderen Wirtschaftsbereichen und in unserem Alltag Anwendung findet. Der Deutsche Computerspielpreis spiegelt die dynamische Entwicklung dieser jungen Branche wieder. Mit der Auszeichnung fördern wir die besten Spiele "Made in Germany" – und zugleich wichtige Innovationstreiber für die Gigabit-Gesellschaft.

Weitere Informationen finden Sie unter: Der Deutsche Computerspielpreis 2015-2017

Die Preisverleihung des Deutschen Computerspielpreis 2018

Pfeil runter


Mit der Verleihung des Deutschen Computerspielpreises 2018 stehen die Preisträger der besten deutschen Computerspiele 2018 fest. Auf insgesamt 14 Kategorien entfallen 560.000 Euro an Preisgeld. 110.000 Euro gehen dabei an das „Beste Deutsche Spiel“: Witch It. Die Entwickler von Barrel Roll Games aus Hamburg bekamen die begehrte Trophäe von Ministerpräsident Dr. Markus Söder überreicht.

Die feierliche Gala im Kesselhaus & Kohlebunker in München, mit insgesamt 700 geladenen Gästen, wurde von Barbara Schöneberger moderiert. Sie begrüßte zahlreiche prominente Laudatoren wie Nova Meierhenrich, Eva Padberg und Olli Schulz auf der Bühne. Für zusätzliche Stimmung sorgten die Musik-Acts von Olli Schulz und Sängerin Julie Elven. Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, richtete sich per Videobotschaft an die Gäste.

Der wichtigste Preis für Computerspiele „made in Germany“ wurde 2018 zum zehnten Mal verliehen. Träger des Preises sind die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), und der game – Verband der deutschen Games-Branche. Die diesjährige Preisverleihung in München wurde mit Mitteln des Freistaates Bayern gefördert.

Alle Preisträger des Deutschen Computerspielpreis 2018

Pfeil runter
Gewinner des Deutschen Computerspielpreis 2018

Quelle: Getty Images / Quinke Networks

KategorieSpiel
Bestes Deutsches SpielWitch it
Entwickler: Barrel Roll Games
Publisher: Daedalic Entertainment
Preisgeld: 110.000 Euro
Bestes Internationales SpielAssassin's Creed Origins
Entwickler + Publisher: Ubisoft
PublikumspreisElex
Entwickler: Piranha Bytes
Publisher: THQ Nordic
Bestes Kinderspiel

Monkey Swag
Entwickler: Tiny Crocodile Studios
Co-Entwickler: kunst-stoff

Publisher: United Soft Media
Preisgeld: 75.000 Euro

Bestes JugendspielWitch it
Entwickler: Barrel Roll Games
Publisher: Daedalic Entertainment
Preisgeld: 75.000 Euro
Bestes Mobiles GameCard Thief
Entwickler: Arnold Rauers
Preisgeld: 40.000 Euro
Bestes Serious GameVocabicar
Entwickler: Quantumfrog
Preisgeld: 40.000 Euro
Beste InnovationHUXLEY
Entwickler: Exit Adventures
Preisgeld: 40.000 Euro
Beste InszenierungThe Long Journey Home
Entwickler + Publisher: Daedalic Entertainment
Preisgeld: 40.000 Euro
Bestes Gamedesign

Townsmen VR

Entwickler: Handy Games

Preisgeld: 40.000 Euro

Bestes Nachwuchskonzept ohne Prototyp

Ernas Unheil (1. Platz)
Aileen Auerbach, Jessica Bodamer, Lisa Forsch,
Olga Trinova, Talea Sieckmann (HTW Berlin)
Preisgeld: 35.000 Euro


Sunset Devils (2. Platz)
Andreas Illenseer (Carl-Hofer-Schule Karlsruhe)
Preisgeld: 15.000 Euro

Bestes Nachwuchskonzept mit Prototyp

Fading Skies (1. Platz)
Marc Fleps (HAW Hamburg)
Preisgeld: 35.000 Euro


Realm of the Machines (2. Platz)
Julian Ludwig, Sebastian Jantschke,
Stefan Held, Wanuscha Nourbakhsh,
Alina von Petersdorff, Sharon Schwaab,
Maximilian Miesczalok, David Ernst,
Pascal Marschar (MDH München)
Preisgeld: 15.000 Euro

Bestes Internationales Multiplayer-SpielWitch it
Entwickler: Barrel Roll Games
Publisher: Daedalic Entertainment
Beste Internationale Spielewelt

Horizon Zero Dawn

Entwickler: Guerilla Games

Publisher: Sony Interactive

Sonderpreis der JuryFriendly Fire (Charity-Aktion)