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Technologie

Quelle: Fotolia / zhu difeng

Unverzichtbarer Bestandteil jeder Fördermaßnahme ist der effektive Zugang Dritter zur geförderten Breitbandinfrastruktur auf Vorleistungsebene. Die Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland zur Unterstützung des Aufbaus einer flächendeckenden Next Generation Access Breitbandversorgung (NGA-Rahmenregelung) sieht deshalb insbesondere vor, dass geförderte Netzbetreiber Zugang zu Leerrohren, zur unbeschalteten Glasfaser, Bitstromzugang, vollständig entbündelten Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung und Zugang zu Kabelverzweigern gewährleisten müssen. Für den Fall, dass bei dem geförderten Netz ein physisch entbündelter Zugang zur Teilnehmeranschlussleitung technisch oder wirtschaftlich nicht realisierbar ist (z.B. beim Einsatz der Vectoring-Technik) hängt die Förderfähigkeit des Baus und Betriebs der Infrastruktur übergangsweise, bis zur Möglichkeit einer physischen Entbündelung, von der Verfügbarkeit eines virtuell entbündelten lokalen Zugangsproduktes (VULA) ab, welches nach den Kriterien der EU-Kommission hinsichtlich seiner Funktionen der physischen Entbündelung gleichwertig ist.

Die EU-Kommission hat am 15.06.2015 die NGA-Rahmenregelung für vereinbar mit europäischem Beihilfenrecht erklärt und genehmigt. Da zum Zeitpunkt der Genehmigung jedoch noch kein VULA-Produkt festgelegt war, hat die EU-Kommission im Rahmen der Genehmigung bestimmt, dass entsprechende VULA-Produkte separat bei der EU-Kommission anzumelden sind (zusätzliche "VULA-Anmeldung"). Die zusätzliche VULA-Anmeldung muss unter anderem die Ergebnisse einer öffentlichen Anhörung der Netzbetreiber und Diensteanbieter zu dem oder den VULA-Produkten enthalten.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat Vorschläge von interessierten Netzbetreibern für entsprechende VULA-Produkte unter den nachfolgenden Links veröffentlicht.

VULA-Produkte der NetCologne GmbH

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VULA-Produkte der DNS:NET Internet Service GmbH

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VULA-Produkte der Deutschen Telekom AG

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