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Quelle: JiSign

Durch die fortschreitende Digitalisierung werden auch die Organisation und die Abläufe im Personenverkehr maßgeblich verändert. Neue Informations- und Kommunikationstechniken bieten neue Möglichkeiten der Informationsübermittlung, der Vernetzung und der Organisation des Verkehrs. Über internetbasierte Plattformen können Verkehrsleistungen jederzeit abrufbar angeboten werden. Von der bloßen Reiseinformation und Buchung bis hin zur Organisation der gesamten Reisekette gibt es digital vielfältige neue Erscheinungsformen, die dem Personenverkehr neue Möglichkeiten bieten und ihn insgesamt erleichtern können. Technisch umgesetzt werden diese Angebote über Applikationen auf dem Smartphone oder dem Tablet, durch die der Zugriff auf diese Dienste besonders nutzerfreundlich ausgestaltet wird.

Vor diesem Hintergrund werden immer häufiger Forderungen erhoben, die Vorteile entsprechender Plattformen stärker zu nutzen und mögliche rechtliche Hindernisse zu überdenken. Wichtig ist, dass der geltende Ordnungsrahmen grundsätzlich offen für digitale Innovationen sein muss. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass sowohl die herkömmlich als auch die digital vermittelten Personenbeförderungsleistungen gemeinwohl- und wettbewerbskonform ausgestaltet sind und berechtigte Schutzvorgaben erhalten bleiben.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur untersucht im Rahmen des Projekts "Digitale Mobilitätsplattformen" den Mehrwert der Plattformen für die flächendeckende Absicherung des Personenverkehrs. Es überprüft, ob und falls ja, inwieweit der bestehende Ordnungsrahmen anzupassen ist, damit digitale Mobilitätsplattformen zum Nutzen der Gesellschaft und der Wirtschaft ihren verkehrlichen Nutzen voll entfalten können.