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Prognosen sagen einen erheblichen Anstieg des Güterverkehrs voraus. Nach der aktuellen Verkehrsprognose mit dem Prognosehorizont 2030 wird der Güterverkehr um 38 Prozent gegenüber 2010 zunehmen. Um diese prognostizierten Verkehrszuwächse bewältigen zu können, werden alle Verkehrsträger benötigt, und jeder Verkehrsträger muss seine jeweiligen Systemvorteile bestmöglich nutzen können. Es ist daher das Ziel der Bundesregierung, die Verkehrsträger besser zu verzahnen und mehr Verkehr auf die Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße zu verlagern.

Die Bundesregierung hat hierzu eine Reihe von Maßnahmen ergriffen und fördert seit Jahren erfolgreich den Kombinierten Verkehr sowohl durch ordnungspolitische und steuerliche Maßnahmen als auch durch die finanzielle Unterstützung von Investitionen in die erforderliche Terminalinfrastruktur. Daneben werden aber weitere Potenziale zur Verlagerung von Verkehren von der Straße auf die Schiene und insbesondere die Wasserstraße gesehen. Daher gilt es auch, weitere Wege zu finden, wie die Verlagerung von Gütern auf die umweltfreundlicheren Verkehrsträger weiter gesteigert werden kann und wie die Verkehrsträger besser verzahnt werden können. Hierbei sind auch die Möglichkeiten einer verstärkten Digitalisierung der Abläufe in der Logistik einzubeziehen.