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Minister Dobrindt und Staatssekretär Barthle auf dem International Transport Forum 2016
Minister Dobrindt und Staatssekretär Barthle auf dem International Transport Forum 2016

Quelle: BMVI

Die Grundlage unseres zukünftigen Wohlstands sind vor allem gut funktionierende und global vernetzte Ströme – Güterströme, Personenströme, Datenströme. Das gilt besonders für Deutschland als in der Welt führende Exportnation und wichtigstes Transitland im Herzen Europas, dessen Infrastruktur mehr als 700 Millionen Menschen verbindet. Aufgabe moderner Mobilitätspolitik ist es, dafür zu sorgen, dass diese Ströme auch grenzüberschreitend bestmöglich fließen. Denn die Mobilitätsbedürfnisse unserer Wirtschaft und der Menschen enden nicht an Ländergrenzen.

Dem werden wir gerecht, indem wir gemeinsam integrierte Mobilitätskonzepte entwickeln und umsetzen. Insbesondere im Luft- und Seeverkehr, aber auch im Straßen- und Schienenverkehr sowie bei der digitalen Infrastruktur gibt es dazu vielfältigen Koordinationsbedarf auf internationaler Ebene. Innovationen der Mobilität 4.0, wie automatisiertes Fahren, Elektromobilität und weitere Zukunftstechnologien, verlangen ebenfalls weltweit abgestimmte Standards. Die Ziele internationaler Verkehrspolitik sind vielfältig und reichen von der Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Verkehrsträger über die Verkehrssicherheit bis zur Harmonisierung von technischen und sozialen Vorschriften.

Das BMVI vertritt die verkehrspolitischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland in internationalen Organisationen und bei der Umsetzung bilateraler Abkommen. Beispiele dafür sind die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO), die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) und die Zwischenstaatliche Organisation für den internationalen Eisenbahnverkehr (OTIF). Darüber hinaus organisiert Deutschland jährlich das Weltverkehrsforum (ITF) und lädt 2015 erstmals zu einem G7-Verkehrsministertreffen ein.