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Quelle: Fotolia / Marco2811

Hier finden Sie aktuelle Meldungen im Rahmen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie. Die Meldungen sind chronologisch sortiert und werden laufend aktualisiert.

Fahrplan für einen klimafreundlichen Straßengüterverkehr veröffentlicht

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Der Lenkungskreis der von Herrn Staatssekretär Bomba ins Leben gerufenen "Initiative klimafreundlicher Straßengüterverkehr" hat am 3. April 2017 einen Fahrplan für einen klimafreundlichen Straßengüterverkehr beschlossen. Darin werden Empfehlungen sowohl an die Politik als auch die Industrie aufgeführt, die sich auf die Antriebs- und Kraftstoffoptionen Wasserstoff, Flüssigerdgas (LNG) und strombasierte Flüssigkraftstoffe beziehen. Der Fahrplan wurde im Zeitraum von November 2016 bis März 2017 in drei Arbeitsgruppen, in denen Akteure aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft vertreten waren, erarbeitet und beinhaltet Vorschläge für Maßnahmen zu. "Forschung und Entwicklung", "Pilot- und Demonstrationsprojekten" sowie "Politik und Regulierung" insbesondere bis zum Jahr 2030. Der Fahrplan kann hier heruntergeladen werden.

Fachworkshops zu Klimawirkungen des automatisierten und vernetzten Fahrens

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Technologien der Automatisierung und Vernetzung im Straßenverkehr können einen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und somit zur Reduktion von Endenergieverbrauch und THG-Emissionen leisten, beispielsweise indem sie Staus minimieren. Andererseits können sie auch die Attraktivität des motorisierten Individualverkehrs steigern und dadurch zu einem Anstieg des Pkw-Verkehrs führen. Eine Studie im Rahmen der MKS untersucht derzeit konkrete Potenziale zur Reduktion der Treibhausgasemissionen, die durch automatisiertes und vernetztes Fahren entstehen. Zur Einbindung von Perspektiven aus der Praxis fanden zwei Fachworkshops statt, auf denen die Zwischenergebnisse des wissenschaftlichen Konsortiums mit Teilnehmenden aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft diskutiert wurden.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie hier.

MKS-Jahreskonferenz am 29. Mai 2017

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Gemeinsam mit der wissenschaftlichen Begleitung der MKS berichtete das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) auch in diesem Jahr wieder über die aktuellen Entwicklungen zur Gestaltung eines klimafreundlichen Verkehrssystems. Die MKS-Jahreskonferenz am 29. Mai 2017 warf Schlaglichter auf drei Themenfelder, die Beiträge zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesregierung leisten können: Digitalisierung, Sektorkopplung sowie die Automatisierung des Verkehrs. Das vollständige Programm zur Konferenz sowie ausgewählte Fachbeiträge können Sie auf http://www.mks-jahreskonferenz.de/programm/ herunterladen.

Runder Tisch "LNG in der Binnen- und Seeschifffahrt"

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Verflüssigtes Erdgas (LNG) bietet eine wichtige Möglichkeit zur Reduktion von Treibhausgas- und lokalen Schadstoffemissionen im Schiffsverkehr. LNG Motoren können dabei auch die hohen Anforderungen an die benötigte Maschinenleistung erfüllen. Aufgrund hoher Investitionskosten sind die Motoren derzeit jedoch nur bedingt wirtschaftlich. Eine aktuell laufende MKS-Untersuchung betrachtet die Gründe für eine gegenwärtig noch sehr niedrige Marktdurchdringung von LNG-Motoren im Schiffsverkehr. Erste Ergebnisse der Untersuchung wurden am 5. Mai 2017 beim Runden Tisch "LNG in der Binnen- und Seeschifffahrt" mit Expertinnen und Experten aus Praxis, Verwaltung und Wissenschaft diskutiert. Besprochene Themen waren dabei die aktuelle Marktsituation, sich verändernde Rahmenbedingungen, Maßnahmen zur Unterstützung von LNG in der Schifffahrt sowie die tatsächlichen Potenziale von LNG-Schiffsmotoren zur Emissionsreduktion.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die gezeigten Präsentationen und die Dokumentation des Runden Tischs finden Sie hier.

Pilotprojekt zu alternativen Flugkraftstoffen gestartet

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Der Einsatz von Erneuerbaren Kraftstoffen in der Luftfahrt bietet die Möglichkeit, Emissionen des Luftverkehrs zu senken. Um den Einsatz unterschiedlicher Mischungen von fossilem Kerosin und verschiedenen erneuerbaren Kerosinen in der Praxis zu testen, fördert das BMVI ein Forschungs- und Demonstrationsvorhaben am Flughafen Leipzig/Halle. Das Pilotprojekt baut auf zwei vorhergehenden Studien im Rahmen der MKS auf, die konkrete Handlungsbedarfe im Bereich der erneuerbaren Luftverkehrskraftstoffe definiert hatten. Das nun gestartete Vorhaben soll insbesondere die Eigenschaften von sogenannte "Blends" (Mischungen aus fossilem und erneuerbarem Kerosin) untersuchen und erforschen, wie diese sich in den vorhandenen Flughafeninfrastrukturen verhalten. Darüber hinaus sollen auch Fragen nach der Anrechenbarkeit alternativer Kraftstoffe sowie generelle Rahmenbedingungen zu deren Einsatz betrachtet werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier. Im Rahmen des Projektes sollen neben den jeweiligen direkten Projektpartnern auch weitere Experten aus Praxis, Wissenschaft und Verwaltung eingebunden werden. Dazu fand im April 2017 ein erster Arbeitsworkshop statt, bei dem Fragen der Nachhaltigkeitsdokumentation und der Anrechenbarkeit erneuerbarer Kerosine im Emissionshandel diskutiert wurden.

MKS-Jahreskonferenz am 15. November 2016

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Im Rahmen der Weiterentwicklung der MKS werden stetig neue Themen beleuchtet und daraus hervorgehend Pilotprojekte und Fördermaßnahmen initiiert. Um über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, fand am 15. November 2016 die Jahreskonferenz zur Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung im BMVI in Berlin statt. Neben laufenden Untersuchungen und Förderprogrammen im Rahmen der MKS wurde dort zudem der Nationale Strategierahmen (NSR) über den Ausbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe präsentiert. Dieser wird parallel auch der Europäischen Kommission als Teil der Umsetzung der Richtlinie 2014/94/EU vorgelegt. Zudem wurd erstmalig auch eine Voruntersuchung in Kooperation mit der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) vorgestellt, um auch in China eine Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie umzusetzen. Die Präsentationen der Referenten können unter www.mks-jahreskonferenz.de heruntergeladen werden.

BMVI fördert Einsatz von LNG im schweren Straßengüterverkehr

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Der schwere Straßengüterverkehr stellt eine besondere Herausforderung für die Gestaltung eines klimafreundlichen und energieeffizienten Verkehrs dar. In einem Pilotprojekt fördert das BMVI daher den Einsatz des alternativen Kraftstoffes LNG (Liquefied Natural Gas, Flüssiggas) in der Flotte von Ludwig Meyer GmbH & Co. KG für Frischelogistik. Im Raum Berlin werden dafür 20 LNG-Lkw angeschafft und auch eine öffentlich zugängliche LNG-Tankstelle eingerichtet. Neben dem Logistik-Betrieb sind auch der Hersteller der Lkw und der Betreiber der Tankstelle an dem Projekt beteiligt. Ziel ist es, die Umweltbilanz und Marktfähigkeit von LNG im schweren Straßengüterverkehr zu demonstrieren. Im Vergleich zu Dieselfahrzeugen weisen Erdgas-Lkw bei geringeren Treibstoffkosten einen geringeren Schadstoff- und Treibhausgasausstoß auf.

Erste Förderbescheide für die Umrüstung von Schiffen auf LNG übergeben

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Das BMVI fördert im Rahmen der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung die Umrüstung auf LNG (Liquefied Natural Gas) als umweltfreundlichen Treibstoff auch für den maritimen Bereich. Einer der Förderbescheide wurde beispielsweise für die "Wes Amelie" übergeben. Sie ist das weltweit erste Containerschiff, das auf LNG-Betrieb umgerüstet wird. Ebenfalls gefördert wird die Entwicklung eines Gas-Motors für ein Fahrgastschiff am Bodensee sowie die Nutzung von LNG-Spezialcontainern für die Energieversorgung von Containerschiffen in den Häfen. Die Nutzung von LNG als Treibstoff setzt die Verfügbarkeit von verflüssigtem Erdgas an Verkehrs- und Handelsrouten voraus. Die bestehende LNG-Infrastruktur (Verflüssigungsanlagen, Lagerkapazitäten, Bunkereinrichtungen) selbst in den hochfrequentierten Häfen reicht für eine flächendeckende Versorgung von See- und Binnenschiffen mit LNG-Betrieb derzeit jedoch noch nicht aus. Durch die Förderung des Projekts leistet das BMVI einen Beitrag, dies zu ändern, indem die Nachfrage nach LNG als Treibstoff erhöht wird.

Untersuchung zur Elektrifizierung des Lkws gestartet

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In Deutschland wird der überwiegende Anteil der Güter auf der Straße transportiert. Damit ist der Güterverkehr, der in den kommenden Jahren weiter stark wachsen wird, für einen Großteil der verkehrsbedingten CO2-Emissionen verantwortlich. Für das Gelingen der Energiewende im Verkehr sind daher konkrete energie- und emissionssparende Lösungen im Güterverkehr von besonderer Bedeutung. Neben Betrachtungen zur Verlagerung von Verkehren auf die Schiene untersucht das BMVI auch die verschiedenen Möglichkeiten der Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs.

MKS auf dem Tag der offenen Tür der Bundesregierung

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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) öffnete am 27. und 28. August 2016 seine Pforten für den alljährlichen Tag der offenen Tür der Bundesregierung. Dabei konnten sich die Bürgerinnen und Bürger an einem eigenen MKS-Stand informieren und spielerisch mit den Themen Mobilität und Kraftstoffe auseinandersetzen. Auf Postern wurden Infografiken zu aktuellen Verkehrsentwicklungen und Energieverbräuchen dargestellt und der aktuelle Stand des Aufbaus der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe und Schnellladesäulen dargestellt.
Mithilfe eines eigens konzipierten Quizkartenspiels konnten die Besucherinnen und Besucher zudem ihr Wissen rund um die Energiewende im Verkehr testen. Bei den jüngeren Besucherinnen und Besucher beliebt war zudem das Memospiel „Energie auf neuen Wegen“ zum Thema nachhaltige Mobilität. Alle Besucherinnen und Besucher waren außerdem dazu eingeladen, ihre Ideen für einen nachhaltigeren Verkehr an einer Stellwand festzuhalten.

Die neue wissenschaftliche Begleitung der MKS hat ihre Arbeit aufgenommen

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Die MKS hat eine neue wissenschaftliche Begleitung. Seit Ende 2015 arbeiten das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, die PTV GROUP, M-Five sowie das Institut für Verkehrsplanung und Logistik (VSL) und das Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) an Untersuchungen zu neuen, innovativen Themen in den Bereichen Verkehr und Mobilität. Aktuelle Themen sind etwa die Verlagerung auf den Verkehrsträger Schiene sowie die Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs. Die Profile der Institutionen der wissenschaftlichen Begleitung sind unter „Hintergrund“ zu finden.