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Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für eine dynamische Volkswirtschaft. Damit kommt einer leistungsfähigen und optimal vernetzten Infrastruktur eine zentrale Bedeutung für Wachstum und Wohlstand zu. Um den hohen Standard der Infrastruktur zu gewährleisten, müssen langfristig ausreichende Investitionsmittel bereitgestellt werden.

Die mit der 18. Legislaturperiode vollzogene Investitionswende schafft die Voraussetzungen, um den bestehenden hohen Bedarf an Investitionsmitteln im Verkehrsbereich zu decken. Durch den Investitionshochlauf steigen die Investitionen bis zum Jahr 2018 um 40 % auf einen Wert von über 14 Mrd. € an. Als Bestandteil des Investitionshochlaufs wurde im Berichtsjahr die Nutzerfinanzierung ausgeweitet, indem weitere Bundesstraßen sowie auch Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 t in die Mautpflicht einbezogen werden. Außerdem soll verstärkt privates Kapital eingebunden werden. Hierzu ist im Jahr 2015 eine neue Generation von Projekten in Öffentlich-Privater Partnerschaft aufgelegt worden. Damit erhält auch der Bundesverkehrswegeplan 2030 eine klare und realistische Finanzierungsperspektive. Details zu den Projekten und zu den Investitionen in die Schienenwege des Bundes, die Bundesfernstraßen und Bundeswasserstraßen können dem vorliegenden Bericht entnommen werden.

Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur erfüllt mit dem Verkehrsinvestitionsbericht 2015 seine Berichtspflicht gegenüber dem Deutschen Bundestag gemäß § 7 Bundesschienenwegeausbaugesetz über den Fortgang des Ausbaus des Schienenwegenetzes und gemäß § 7 Fernstraßenausbaugesetz über den Fortgang des Bundesfernstraßen-baus. Der Bericht wurde vom Deutschen Bundestag als Drucksache Nr. 18/12764 herausgegeben. Neben dem Parlament sollen mit dieser Veröffentlichung auch wieder Fachleute und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus erster Hand über das Baugeschehen auf den Bundesverkehrswegen informiert werden.