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Als Europas Transitland Nummer 1 ist Deutschland ganz besonders auf ein leistungsfähiges Fernstraßennetz angewiesen. Sichere und komfortable Straßen bedeuten Mobilität und sind eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Teilhabe des Einzelnen am gesellschaftlichen Leben. Da auch zukünftig die Straße der Hauptverkehrsträger sein wird, sind sichere und komfortable Straßen auch in Zukunft unerlässlich.

Aber die Straßen stehen, ganz wörtlich genommen, unter Druck: Der Verkehr nimmt stetig zu und erfordert nicht nur einen hohen Erhaltungsaufwand. Gleichzeitig müssen Bundesfernstraßen durch mehrstreifige Erweiterungen, Ortsumgehungen oder die Errichtung neuer Teilstrecken ausgebaut werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) setzt einen Schwerpunkt auf die Erhaltung und den Ausbau des vorhandenen Fernverkehrsnetzes. Allerdings sind die finanziellen Ressourcen begrenzt und machen Netzausbau und -erhaltung zu einer Herausforderung. ÖPPs können bei geeigneten Projekten helfen, diese zu meistern.

Durch die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft können Synergien entstehen, die zu einer deutlich schnelleren Projektabwicklung führen. Gleichzeitig erweist sich die Ausführungsqualität als überdurchschnittlich, weil die neu erbauten Strecken über einen längeren Zeitraum in der Verantwortung der privaten Partner verbleiben. Und nicht zuletzt führen optimierte Finanzierungsstrukturen bei ÖPP-Projekten dazu, dass eine ÖPP-Realisierung im konkreten Fall wirtschaftlicher ist als eine herkömmliche Beschaffung.