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Europäische Flagge

Quelle: Fotolia / Lulla

Europa wächst zusammen und damit ergeben sich neue Herausforderungen. In Zeiten einer zunehmend wirtschaftlichen und sozialen Integration verlieren die Binnengrenzen der EU-Staaten an Bedeutung. Trotzdem bestehen weiterhin regionale Disparitäten, die im Sinne gleichwertiger Lebensverhältnisse überwunden, aber im Sinne einer Wahrung der Vielfalt gefördert werden müssen.

Hier setzt die europäische Raumentwicklungspolitik an. Als ihre Hauptaufgabe für ein nachhaltiges und gerechtes Europa möchte die Raumordnung den territorialen Zusammenhalt stärken, der neben dem sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt die dritte Dimension der europäischen Kohäsionspolitik darstellt. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem es die transnationale Zusammenarbeit mit den EU-Staaten vorantreibt.

Die Raumordnung endet jedoch nicht an der Küste, sondern muss aufgrund wachsender maritimer Nutzungskonkurrenzen auch für die Meeresgewässer vorgenommen werden. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) setzt sich daher für eine verstärkte Zusammenarbeit der EU-Staaten im Bereich der maritimen Raumordnung ein.

Für die Raumplanung und nachhaltige Entwicklung heißt das, den "Dachgarten Europas" umweltschonend und zukunftsfähig zu planen. Dabei müssen auch partielle Abwanderungstendenzen berücksichtigt sowie neue infrastrukturelle Herausforderungen ermöglicht werden.