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Hörfunk-Studie vorgestellt: BMVI forciert Umstieg des analogen UKW-Hörfunks auf Digitalradio

PStsin Bär bei der Vorstellung der Studie des IRT zum terrestrischen Hörfunk PSts'in Bär bei der Vorstellung der Studie des IRT zum terrestrischen Hörfunk (Quelle: BMVI)

„Der analoge Hörfunk ist ausgereizt: Er kann die Herausforderungen der Zukunft nicht meistern“ bilanzierte die Parlamentarische Staatsekretärin Dorothee Bär im Rahmen einer Veranstaltung, die das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur anlässlich einer Studie des Instituts für Rundfunktechnik (IRT) unter dem Titel „Terrestrischer Hörfunk: Zukünftige Entwicklung im Hinblick konkurrierender Übertragungswege“ durchführte.

Die rund achtzig Teilnehmer waren sich einig: Um das Radio in die Zukunft zu führen, ist der Umstieg auf eine digitale Verbreitung notwendig. „Der heute übliche Griff zum Einschaltknopf des Radios wird durch einen Griff zum Smartphone abgelöst – das Radio hat im Auto ausgedient“, skizzierte Frau Bär die Zukunft des Mediums ohne einen Umstieg. Frau Prof. Dr. Karola Wille, die als Intendantin des MDR die Hybridstrategie der ARD erläutert hat, betonte ebenso die Notwendigkeit eines Umstiegs wie Frau Staatssekretärin Jacqueline Kraege, die in einem Grußwort auf den Beschluss der Rundfunkkommission der Länder vom Dezember 2014 hingewiesen hat.

Vorstellung der Studie des IRT zum terrestrischen Hörfunk

„Wir müssen die Stärken beider Infrastruktursysteme (Mobilfunk und Rundfunk) verknüpfen“ fasste Frau Bär ihre Rede zusammen und lud die Beteiligten ein, im Rahmen eines Digitalradio-Boards“ den Umstellungsprozess gemeinsam mitzugestalten. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur werde gemeinsam mit den Ländern schon im Juni 2015 ein erstes Boardtreffen mit hochrangigen Vertretern der Marktbeteiligten, einschließlich der Automobilindustrie, durchführen.

Ziel des Digitalradio-Boards, so Frau Bär, sei es, Aufgaben zu benennen und Meilensteine zu deren Lösung zu definieren, um am Ende des Prozesses eine Roadmap zum Übergang von UKW auf Digitalradio zu fixieren.

Die Studie: „Terrestrischer Hörfunk: Zukünftige Entwicklung im Hinblick konkurrierender Übertragungswege“ ist hier abrufbar.

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