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Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und das WIK hatten die mFUND-Projekte am 7. Dezember 2017 nach Bonn zum Auftakt-Workshop der Begleitforschung eingeladen. Über 140 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich zu vernetzen, die Aktivitäten der Begleitforschung kennenzulernen und sich in Arbeitsgruppen zu Querschnittsthemen auszutauschen. BMVI und WIK freuten sich über die sehr lebhafte und engagierte Diskussion beim Auftakt-Workshop am Bonner Dienstsitz des BMVI.

Nach einer Eröffnung durch die Vertreter des Fachreferates DG25 (Open Data, Modernitätsfonds, mCLOUD) berichteten die Vertreter Begleitforschung über geplante Veranstaltungen, Studien und Aktivitäten.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Auftaktworkshops zur mFUND-Begleitforschung

Quelle: Alex Dieke

Anschließend konnten die Projekte in fünf Arbeitsgruppen Themen von gemeinsamem Interesse diskutieren und Erfahrungen austauschen:

  1. Datenbasierte Geschäftsmodelle für Startups
  2. Offene Verwaltungsdaten als Grundlage für mFUND-Projekte
  3. Standardisierung: Optimaler Zugang zu mCLOUD und anderen Datenplattformen
  4. Datenschutz und Datensicherheit: Von der Legal Compliance zum Wettbewerbsvorteil
  5. Projekt- und Ergebnisverwertung: Pläne und Best practices im mFUND

Die Veranstaltung und die anschließende Befragung der Begleitforschung dokumentieren das große Interesse der Projekte an aktiver Vernetzung, Erfahrungsaustausch, und fachbezogener Arbeit bei den zukünftigen Veranstaltungen der Begleitforschung. Es wurde deutlich, dass aufgrund der Vielzahl der mFUND-Projekte dem Informationsaustausch innerhalb des Programms eine hohe Bedeutung zukommt. Daher wünschen sich die Projekte von der Begleitforschung Strukturen für ihre Vernetzung zu eng abgrenzbaren Fachthemen, und (noch) übersichtlichere Informationen über die jeweils anderen geförderten Projekte. Zusätzlich zu den laufenden Themen der Begleitforschung plädierten einige Projekte für einen Erfahrungsaustausch zur Arbeit mit Kommunen und kommunalen Unternehmen, insbesondere hinsichtlich des Zugangs zu kommunalen Daten.

Programm, Vorträge, Fotos, und detaillierte Ergebnisse der jeweiligen Arbeitsgruppen sind auf der Webseite der WIK-Begleitforschung veröffentlicht.

Ausblick für 2018

Alle Akteure der Begleitforschung bieten während der Programmlaufzeit des mFUND Workshops und Vernetzungsformate an. Zudem werden programmbegleitende Studien durch die Begleitforschung in Auftrag gegeben, die öffentlich publiziert werden. Sämtliche Termine der Akteure sind im Veranstaltungskalender des mFUND mit Kurzbeschreibung des Formats sowie Anmeldemöglichkeit einsehbar.

Zum Hintergrund

Das BMVI hat drei unterschiedliche Akteure mit einer Begleitforschung beauftragt, die eine erfolgreiche und effiziente Umsetzung der Förderinitiative mFUND unterstützen. Der mFUND unterstützt Gründer, Startups, Unternehmen, aber auch Behörden und Hochschulen. Fördernehmer zeichnen sich durch die Entwicklung digitaler Geschäftsideen aus, die auf Mobilitäts-, Geo- und Wetterdaten basieren. Bis Ende 2020 stehen Fördermittel in Höhe von 150 Mio. Euro zur Verfügung. Die Begleitforschung stellt laufzeitübergreifende Synergien der Förderinitiative sicher und liefert Impulse für die wissenschaftliche und politische Diskussion in den bearbeiteten Themenbereichen (siehe Ergebnisse).

Ziel des Begleitforschungsprojekts „Datenzugang und datenbasierte Anwendungen“ des WIK (Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste) ist es, das Verständnis der Chancen der Digitalisierung für Infrastruktur, Verkehr und Logistik in Deutschland vertiefen und Impulse für die wissenschaftliche und politische Diskussion in diesen Bereichen liefern.

Das Begleitforschungsprojekt "Daten-Governance im Innovationsprozess" beschäftigt sich mit den Herausforderungen datengetriebener Innovationen. Das iRights.Lab identifiziert und analysiert die hindernden und fördernden Faktoren in Innovationsprozessen.

Das InnoZ (Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel) und das WZB (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) widmen sich in dem mFUND-Begleitforschungsprojekt „Plattform Mobilität 4.0“, der Frage, wie digitale Innovationen sichtbar gemacht werden können.