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Grafik: Glühbirne vor einer Tafel
Ideen und Gründergeist

Quelle: Fotolia / Sergey Nivens

Mit 5 Schritten zur Förderung von innovativen Mobilitäts-Projekten

1. Erstellen Sie eine Projektskizze (Definition Projekt, evtl. Partner, Finanzplanung)

Stellen Sie ihr Forschungsvorhaben auf maximal zehn Seiten kurz vor. Orientieren Sie sich dabei am Gliederungsvorschlag für mFUND-Skizzen. Zeigen Sie in der Projektskizze deutlich den Innovationsbezug ihres Projektes und den daraus resultierenden gesellschaftlichen Mehrwert bzw. die unternehmerische Verwertbarkeit der Ergebnisse auf. Binden Sie abschließend Ihre Finanzierungsplanung in die Projektskizze ein.

Überlegen Sie, ob ein Partner ihr Vorhaben inhaltlich oder methodisch bereichern kann. Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche nach Projektpartnern. Ihre Projektskizze sollte selbsterklärend sein, um eine Beurteilung ohne weitere Recherchen sicherzustellen.

2. So geht die Einreichung der Projektskizze – einfach und schnell

  • Registrieren Sie sich über das elektronische Antrags- und Angebotssystem des Bundes (easy-Online) unter https://foerderportal.bund.de/easyonline

  • Folgen Sie den dort beschriebenen Schritten um Ihre Skizze einzureichen.

  • Nach Eingang der vollständigen Unterlagen beim BMVI erhalten Sie eine elektronische Bestätigung.

  • Bei positiver, fachlicher Bewertung des Projektes werden Sie per E-Mail aufgefordert einen formalen Förderantrag einzureichen.

3. Stellen Sie einen Förderantrag (Detaillierte Finanzplanung, Eigenerklärungen)

Haben Sie die erste fachliche Prüfung bestanden, werden Sie im nächsten Schritt aufgefordert tiefergehende Angaben zum geplanten Projekt zu machen. Dazu gehört u.a. eine finale – bei Bewilligung des Projektes verbindliche – Finanzierungsplanung. Diese darf nicht mehr als 10 Prozent von der mit der Projektskizze eingereichten groben Planung abweichen.

Darüber hinaus ist für die abschließende Prüfung des Projektes auch eine Reihe von Eigenerklärungen vorzulegen, aus denen hervorgeht, dass beispielsweise das Projekt noch nicht begonnen oder bei einer Kooperation eine Vereinbarung zwischen den Partnern geschlossen wurde.

4. Bereiten Sie Ihre Unterlagen für eine Bonitätsprüfung vor (gilt regulär nicht für Hochschulen, Kommunen, Gebietskörperschaften, Behörden)

Bei einer erstmaligen Förderung ist in der Regel eine umfassende Bonitätsprüfung erforderlich, um die Zuverlässigkeit des Fördermittelempfängers in privater und finanzieller Hinsicht zu beurteilen. Bereiten Sie für diese Prüfung – falls vorhanden – folgende Unterlagen vor:

  • Jahresabschluss

  • Geschäftsbericht

  • Auskunft aus dem Handelsregister

  • Auskunft der Hausbank

  • Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes zur Erteilung öffentlicher Aufträge oder eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft

Ein Hinweis für Gründer: Wenn Sie sich gerade mit Ihrer Geschäftsidee in Gründung befinden, begrüßen wir dies im mFUND explizit. Bitte nehmen Sie mit dem Projektträger Kontakt auf, damit wir Sie bei zuwendungsrechtlichen Fragestellungen unterstützen können.

5. Reichen Sie Ihren Förderantrag ein

Wie bereits die Projektskizze können Sie auch den formalen Förderantrag inkl. aller erforderlichen Unterlagen einfach und schnell über das elektronische Antrags- und Angebotssystem des Bundes (easy-Online) unter https://foerderportal.bund.de/easyonline einreichen.

Das Auswahlergebnis wird Ihnen schnellstmöglich schriftlich mitgeteilt.
Viel Erfolg!

Kontakt:
Der Projektträger steht Ihnen für organisatorische, fachliche und betriebswirtschaftliche Fragen gerne kostenfrei zur Verfügung, auch für ein erstes unverbindliches Feedback zu Ihren Ideen/ Entwürfen:

E-Mail: info@mfund.de

Hotline:
+49 221 806 4227 (TÜV Rheinland Consulting GmbH)
+49 30 31 0078 5495 (VDI/VDE Innovation + Technik GmbH)