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Projektillustration: OSIMAB (BASt)

Quelle: BASt

Problemstellung

Die Brückenüberwachung und -instandhaltung erfolgt heute in der Regel in festen Intervallen. Nur bei akuten Schadensfällen, wie z. B. der Autobahnbrücke bei Leverkusen, werden außerplanmäßige Maßnahmen eingeleitet, die häufig sehr aufwändig, teuer und auch mit Behinderungen des Verkehrs verbunden sind.

Projektziel

Mit dem innovativen Ansatz OSIMAB soll ein dynamisches, webbasiertes Risikomanagementtool für Straßenbrücken entwickelt und getestet werden. Dazu soll ein ganzheitliches Konzept für die Überwachung und Zustandsbewertung von Straßenbrücken umgesetzt werden. Die innovative Verknüpfung bestehender und neu zu erhebender Daten in Verbindung mit einem neuartigen Systemmodell soll ein vorausschauendes Brückenerhaltungsmanagement ermöglichen, das den wirtschaftlichen Betrieb und Verfügbarkeit der Infrastruktur nachhaltig verbessert.

Durchführung

Nach einer umfangreichen Analyse und Lastenhefterstellung werden geeignete Sensorkonzepte sowie ein webbasiertes Datenmanagement- und Analysesystem mit einem Systemmodell auf Basis der Finite Element Methode (FEM) entwickelt und implementiert. Hiermit wird der aktuelle Zustand geprüft und bewertet. Zudem werden Prognosen für die weitere Entwicklung aus den am Bauwerk gewonnenen Daten und ihrer zeitlichen Veränderung unter Nutzung von Vorhersagemodellen erstellt. Diese Prognosen ermöglichen frühzeitige Maßnahmen, die die Verfügbarkeit von Bauwerken sicherstellen. Die entwickelten Tools für die Risikoanalyse, und -bewertung sowie das Risikomanagement werden an einem Demonstratorbauwerk erprobt und validiert.

Verbundkoordinator

Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Bergisch Gladbach

  • FKZ: 19F2017A
Projektvolumen2,94 Mio.
(davon 68 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit05/2017 - 04/2020
Projektpartner

Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH, Darmstadt

  • FKZ: 19F2017B


ITC Engineering GmbH & Co. KG, Stuttgart

  • FKZ: 19F2017C


Technische Universität Berlin

  • FKZ: 19F2017D


Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik, Potsdam

  • FKZ: 19F2017E

AnsprechpartnerTÜV Rheinland Consulting GmbH
Dr. Bernhard Koonen
Tel.: 0221 806 - 4149
E-Mail: bernhard.koonen@de.tuv.com