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Projektillustration: WilDa; (Quelle: Wuidi GmbH)

Quelle: Wuidi GmbH

Problemstellung

Wildunfälle tragen – mit aktuell steigender Tendenz – in einem erheblichen Maße zum Unfallaufkommen auf deutschen Straßen bei. Die Wirkung von Schutzmaßnahmen (z.B. Reflektoren, Schilder, Zäune) ist schwer zu bewerten und umzusetzen, da die Datenbasis für eine genaue Analyse der Unfallursachen schwach ist. Zudem sind Schutzmaßnahmen teuer und führen bei Wildtieren und Autofahrern zu Gewöhnungseffekten.

Projektziel

WilDa entwickelt auf Basis von Wildunfalldaten, mit Hilfe von Geo-, Verkehrs-, Wetter- und Umweltdaten und unter Berücksichtigung des Wildtierverhaltens ein Verfahren zur Analyse von Wildunfällen. Dieses stellt sowohl die Grundlage für zeitlich und räumlich optimierte Wildwarnungen (z. B. auf digitalen Endgeräten der Verkehrsteilnehmer) als auch eine verbesserte Planungsgrundlage für Schutzmaßnahmen (z. B. Zäune und Grünbrücken) dar.

Durchführung

Mobilitäts-, Infrastruktur-, Wetter- und Umweltdaten des BMVI sowie unterschiedliche sonstige Daten werden miteinander vernetzt und in einen neuen thematischen Kontext gebracht. Es wird ein Modell entwickelt und getestet, um Risikogebiete besser eingrenzen bzw. vorhersagen zu können. Weiter wird ein Wildwarndienst mit einer benutzergeeigneten Oberfläche für Autofahrer entwickelt, der orts- und zeitabhängig vor Unfallgefahren warnt und die Verkehrsteilnehmer für die potenzielle Gefahrensituation sensibilisiert.

Verbundkoordinator

Technische Hochschule Deggendorf

  • FKZ: 19F2014A
Projektvolumen1,10 Mio.
(davon 100 % Förderanteil durch BMVI)
Projektlaufzeit04/2017 - 03/2020
Projektpartner

Universität Freiburg

  • FKZ: 19F2014B
AnsprechpartnerTÜV Rheinland Consulting GmbH
Christian Jung
Tel.: 0221 806 - 4253
E-Mail: christian.jung@de.tuv.com