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Daten-Summit 2017 (Quelle: CC-BY 4.0 Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., Foto: Leonard Wolf)

Quelle: CC-BY 4.0 Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., Foto: Leonard Wolf

Pinke Programmflyer, bunte Armbänder, Turnschuhe, Rucksäcke und Club Mate aus Wassergläsern – der Datensummit 2017 zum Thema Open Data bot den Teilnehmern ein ungewohntes Bild im BMVI.

Der erste Tag wurde von der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, eröffnet.

Dorothee Bär betonte in Ihrer Rede die Bedeutung von Open Data für das BMVI:

Das BMVI und seine nachgelagerten Behörden verfügen über den größten Datenschatz innerhalb der Bundesregierung. Deshalb haben wir die mCLOUD gestartet. Ihr Ziel ist es, möglichst viele unserer Daten für alle nutzbar zu machen. Der Datensummit bietet ein tolles Forum für Menschen, die sich für offene Daten begeistern und diese zum Vorteil der Bürgerinnen und Bürger nutzen wollen. Dies fördern wir.

Pünktlich zum Datensummit wurde das Datenportal des BMVI, die mCLOUD, um 70 neue Datensätze erweitert. Damit bietet die mCLOUD mittlerweile fast 500 frei zugängliche Datenthemen aus den Bereichen Straßenverkehr, Klima und Wetter, Wasserstraßen und Gewässer sowie Bahn- und Luftverkehr.

Quelle: BMVI

Einzelne Bilder dieser Fotostrecke können Sie in voller Größe im Album auf Flickr herunterladen.

Rund 250 datenbegeisterte Teilnehmer aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft bildeten das Publikum für nationale und internationale Redner, die unter anderem Impulse für den zukünftigen Umgang mit offenen Daten in Deutschland setzten. Auch die Gewinner des 2nd BMVI Data-Run konnten ihre Projekte vorstellen, die sie auf Grundlage der offenen Daten des BMVI bei dem 24 Stunden dauernden 2nd BMVI Data-Run am 2./3. Dezember 2016 entwickelt hatten.

Nicht nur die Farbgebung der Konferenzmaterialien war nicht alltäglich für eine Konferenz in einem Ministerium. Christian Heise, Vorsitzender des Vorstands der Open Knowledge Foundation:

Der Datensummit 2017 hat gezeigt, wie Verwaltung und Zivilgesellschaft an einem Strang ziehen können, wenn es darum geht zu demonstrieren, warum offene Daten und offenes Wissen für die Gesamtgesellschaft nützlich sind, und dass intransparentes Regierungs- und Verwaltungshandeln keine Option mehr darstellen.

Der zweite Tag des Datensummit fand im Betahaus in Kreuzberg statt und bot ein buntes Programm mit unterschiedlichen Workshops und Diskussionsforen. Die Teilnehmer lernten zum Beispiel, wie ein Datenportal mit wenigen Klicks selbst gebaut werden kann.

Organisiert und durchgeführt wurde der Datensummit von der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. Die Veranstaltung wurde durch das BMVI gefördert und stand unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Alexander Dobrindt.