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Referenten des ersten Fachworkshops zum Schienengüterverkehr
Referenten des ersten Fachworkshops zum Schienengüterverkehr

Quelle: IFOK GmbH

In Deutschland wird der überwiegende Anteil der Güter auf der Straße transportiert. Damit ist der Güterverkehr für einen Großteil der verkehrsbedingten CO2-Emissionen verantwortlich. Bis zum Jahr 2030 wird ein Zuwachs des Güterverkehrsaufkommens von 38 Prozent gegenüber 2010 prognostiziert. Für das Gelingen der Energiewende im Verkehr sind daher konkrete energie- und emissionssparende Lösungen im Güterverkehr von besonderer Bedeutung. Eine stärkere Nutzung des Verkehrsträgers Schiene besitzt dabei großes Potenzial: Ein Großteil der Züge fährt bereits elektrisch und weist damit eine beachtliche Energieeffizienz auf. Auch wächst der Anteil erneuerbarer Energien am Bahnstrommix kontinuierlich. Jedoch ist der Schienengüterverkehr einem intensiven Wettbewerb mit dem Lkw, sowie in geringerem Maße mit dem Luftverkehr und der Binnenschifffahrt ausgesetzt. In diesem Spannungsfeld obliegt es den Akteuren des Schienensystems, durch Innovation und Marktorientierung ihre Position auszubauen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat daher eine Untersuchung beauftragt, in der die Potenziale, Chancen und Hemmnisse einer stärkeren Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene analysiert werden.

Im Rahmen der Untersuchung wurden drei Fachworkshops zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten umgesetzt, bei denen die zentralen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft eingebunden wurden:

  • Fachworkshop I am 7. Juli 2015 mit dem Fokus auf das Thema: Infrastruktur
  • Fachworkshop II am 16. September 2015 mit dem Fokus auf das Thema: Multimodale Knoten
  • Fachworkshop III am 17. September 2015 mit dem Fokus auf das Thema: Innovative Güterwagen

Die vollständigen Dokumentationen der Veranstaltungen finden Sie auf dieser Seite. Die freigegebenen Präsentationen der Referenten stehen im Folgenden zum Download zur Verfügung.