Alle Formate Alle aktuellen Artikel

Die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS), die in ihrer jetzigen Form im Jahr 2013 vom Bundeskabinett verabschiedet wurde, soll einen systematischen Ansatz für die Gestaltung der Energiewende im Verkehr darstellen. Doch sowohl die Rahmenbedingungen als auch die Akteurskonstellationen sind einem stetigen Wandel unterlegen, weswegen die MKS kontinuierlich fortgeschrieben wird und neue Entwicklungen aufgreift.

In den letzten zwei Jahren wurden durch wissenschaftliche Untersuchungen und begleitende Fachworkshops in der MKS wichtige Themen vorangetrieben. Den Fachakteuren diese Aktivitäten vorzustellen und mit ihnen weitere mögliche Handlungsfelder für die MKS zu diskutieren, war Ziel der Jahreskonferenz am 9. Juni 2015 im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Quelle: BMVI

Einzelne Bilder dieser Fotostrecke können Sie in voller Größe im Album auf Flickr herunterladen.

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur begrüßte die etwa 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft. Pastor Jan Christensen (Beauftragter der Nordkirche für Umweltfragen) sprach daran anschließend zu den gesellschaftlichen Herausforderungen von Klimawandel und Energiewende sowie den notwendigen Lösungen im Verkehrssektor. Ihm folgte Dr. Veit Steinle (Abteilungsleiter für Grundsatzangelegenheiten im BMVI), der am Beispiel der Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs darstellte, wie die MKS konkret ausgestaltet werden könnte.

In den drei Themenrunden (1) "Mobilität", (2) "Verknüpfung von Energie- und Verkehrssektor" sowie (3) "Erneuerbare Energien im Verkehr und ihre Infrastruktur" stellten zunächst die Vertreterinnen und Vertreter der wissenschaftlichen Begleitung die abgeschlossenen und aktuellen Studien im Rahmen der MKS vor. Ihre Darstellungen wurden anschließend aus der Perspektive des Umweltschutzes (NABU), der Industrie (BDEW) sowie der Nutzer (ADAC) bewertet und mit den Teilnehmenden über mögliche Themen für die Weiterentwicklung der MKS diskutiert.

In den Anlagen befinden sich das Programm der Veranstaltung, die Präsentationen der wissenschaftlichen Begleitung sowie eine Kurzdarstellung der wissenschaftlichen Untersuchungen.