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Eine Bahn überquert eine Straße. Im Hintergrund ist ein Kanal zu erkennen.
Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Verkehrsträger ist Grundlage für den Verkehrssektor der Zukunft.

Quelle: Dieter Schütz / Pixelio

Im Rahmen der fachlichen Begleitung des MKS-Dialogverfahrens erarbeitet das wissenschaftliche Konsortium, bestehend aus DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt), IFEU (Institut für Energie- und Umweltforschung), LBST (Ludwig-Bölkow-Systemtechnik) und DBFZ (Deutsches Biomasseforschungszentrum), im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mehrere Kurzstudien. Damit sollen die Diskussionen über die konkrete Umsetzung der in der MKS genannten Aspekte unterstützt werden.

Die zukünftige Entwicklung des Verkehrs ist in den letzten Jahren in einer Vielzahl von Studien behandelt worden. Eine wichtige Fragestellung der Studien ist, wie sich der Energieverbrauch und die Emissionen im Verkehrsbereich entwickeln werden und welche Möglichkeiten existieren, um diese Entwicklung zu beeinflussen. Diese Aspekte wurden häufig mithilfe von Szenarien untersucht und dienen interessierten Akteuren als Grundlage für ihre Diskussionen. Die einzelnen Studien weisen jedoch Unterschiede hinsichtlich ihrer zugrunde liegenden Annahmen und der methodischen Herangehensweise auf.

Eine strukturierte Aufarbeitung einzelner Studien und deren zugrundeliegenden Methoden, Annahmen und Ergebnissen kann die Interpretation der Ergebnisse im Rahmen der politischen Diskussion erleichtern und unterstützen. In der vorliegenden Kurzstudie wird daher eine Übersicht und Gegenüberstellung wichtiger Arbeiten mit unterschiedlichen Szenarien zu zukünftigen Verkehrs- und Emissionsentwicklungen sowie zugrundeliegender Einflussparameter und Annahmen gegeben. Es wurden die Modellinstrumentarien Renewbility und TREMOD, die ausschließlich den Verkehrssektor berücksichtigen, sowie drei Szenarienstudien (Modell Deutschland, Energieszenarien, Leitstudie 2011), die alle Energieverbrauchssektoren umfassen und in diesem Rahmen auch Aussagen zum Verkehr treffen, einbezogen. Die Kurzstudie schafft damit wichtige Voraussetzungen für die weitere Diskussion vorliegender Szenarienergebnisse und der Entwicklung abgestimmter Szenarien im Rahmen der MKS.