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Kabel zum Breitbandausbau

Quelle: Fotolia / visuall2

Breitbandinfrastrukturen sind ein wichtiger Motor für die Wirtschafts- und Regionalentwicklung in Deutschland. Die besonderen Herausforderungen beim Breitbandausbau liegen in den ländlichen Räumen. Das Investitionsinteresse der Telekommunikationsunternehmen ist in Regionen mit stagnierender Bevölkerungsentwicklung und ungünstigen Strukturmerkmalen meist gering ausgeprägt.

Mit dem Modellvorhaben der Raumordnung MOROdigital möchte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vor allem die Wettbewerbsfähigkeit von ländlich geprägten und strukturschwachen Regionen stärken, die z.T. erhebliche Ausstattungsdefizite im Breitbandausbau aufweisen. Die zentrale Frage des Vorhabens, das 2015 startete, lautet "Wie können diese Regionen wirksam in Ihren Aktivitäten zur Forcierung eines leistungsfähigen Breitbandausbaus unterstützt werden?".

Ziel ist es, die Eigeninitiative der Akteure zur Verbesserung ihrer regionalen Breitbandversorgung wirksam zu stärken.

Sieben Modellregionen erproben anhand innovativer Projekte noch bis Ende 2018 die Konzeption, Planung und praktische Umsetzung einer verbesserten Breitbandanbindung.

Die Modellregionen sind geografisch über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Mit ihrer Teilnahme am Forschungsvorhaben decken sie unterschiedliche Phasen und Fragestellungen des Breitbandausbaus ab. Mit diesem MORO soll ein möglichst breites Spektrum an Lösungswegen für den Ausbau in ländlichen Regionen erreicht werden, das auch anderen Regionen als Leitfaden zur Verfügung gestellt werden kann.