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Blick von der Dresdner Augustusbrücke in Richtung Sächsischer Landtag - diesmal halten die mobilen Schutzwände den Elbfluten stand und schützen die Altstadt
Elbhochwasser Juni 2013, Sächsischer Landtag 

Quelle: F.Dosch / BBSR

Ergänzend zu KlimaMORO ist die MORO-Studie "Klimawandelgerechter Regionalplan" (KlimREG) gestartet worden. Das zentrale Ziel des Projektes ist die praxisnahe Unterstützung von Regionen bei der stärkeren Implementation von Themen der Anpassung an den Klimawandel in ihre Regionalpläne durch einen praxisnahen Leitfaden. Dem Ziel der Unterstützung der Regionen kommt vor dem Hintergrund des Beschlusses der MKRO vom 22.01.2015 über ein zusätzliches, eigenständiges Leitbild zu Klimawandel und Energiewende eine erhöhte raumordnungspolitische Bedeutung zu. Das Projekt soll auch zu den Handlungsstrategien zur Umsetzung des Leitbildes beitragen.

Der Fokus von KlimREG liegt auf den vier, von der MKRO benannten Handlungsfeldern "Vorbeugender Hochwasserschutz in Flussgebieten", "Schutz vor Hitzefolgen in Siedlungsbereichen", "Regionale Wasserknappheiten" und "Küstenschutz", ohne die weiteren Handlungsfelder, insbesondere klimabedingte "Verschiebungen der Lebensräume von Tieren und Pflanzen" auszublenden.

Der inhaltliche Schwerpunkt von KlimREG liegt auf dem formellen Instrumentarium der Regionalplanung, d. h. den regionalplanerischen Festlegungen. Diese können jedoch nicht losgelöst von informellen Prozessen betrachtet werden, so dass die Prozesse zur Ausgestaltung der entsprechenden Instrumente im Projekt mit betrachtet werden sollen. Ziel sollte es sein, formelle Festlegungen abwägungsfest zu gestalten. Zentrale Fragen sind dabei das Vorhandensein von Grundlagendaten und die Klimafolgenbewertung, sowie die Erarbeitung eines prototypischen Vorgehens für einen klimawandelgerechten Regionalplan.