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Quelle: Fotolia / ag visuell

Die bisherigen Arbeiten in den MORO-Modellregionen bestätigen die These, dass komplexe raumbedeutsame Herausforderungen nur durch eine Kombination formeller und informeller regionalplanerischer Instrumente erfolgreich zu bearbeiten sind. Deshalb werden auch in allen Modellregionen – unter Federführung der Regionalplanungen – eine Vielzahl betroffener Akteure in den dialogorientierten Arbeitsprozess eingebunden. Auch diese Verfahren sind regional unterschiedlich ausgeprägt und reichen von sehr öffentlich-kommunikativ geprägten Ansätzen (z.B. Einbeziehung der Schulen als Multiplikatoren in Havelland-Fläming) bis zu harten Arbeitsgremienstrukturen mit aufwändigem wissenschaftlichen Input (z.B. Metropolregion Stuttgart).
In allen Modellregionen werden jedoch erfolgreich unterschiedliche Akteursgruppen sowohl in die konkrete Arbeitsebene eingebunden als auch in noch breiterem Maße über Themenworkshops  sensibilisiert und motiviert. Dahinter steht die Überzeugung, dass ein breites regionales Netzwerk "Klima" die Akzeptanz und Durchsetzungsfähigkeit regionalplanerischer Vorgaben maßgeblich unterstützt.

Zeitachse von der Vorstudie zu KlimaMORO 2008/2009 bis zur 4. KlimaMORO Konferenz 2012/2013. Zunächst Arbeit in den Modellregionen und ab 2011 Verstätigung.
Entwicklung der KlimaMORO

Quelle: BMVI