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Wird die Nachfrage nach Bauland nicht aus dem Flächenangebot gedeckt, entsteht Siedlungsdruck und konkurrierende Ansprüche an den Boden. Die wichtigsten Nachfrageimpulse konkurrierender Raumnutzung entstammen den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Infrastruktur. Rechtzeitiges und zielgerichtetes Handeln setzt systematisch erarbeitete Zukunftsinformationen voraus.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) hat den gesetzlichen Auftrag, ein Informationssystem zur räumlichen Entwicklung im Bundesgebiet zu führen. Dies ist im Raumordnungsgesetz festgehalten (ROG § 25 Absatz 1). Teil dieses Informationssystems ist die Erarbeitung von Raumordnungsprognosen.

Aktuell hat das BBSR die achte Raumordnungsprognose für das geeinte Deutschland fertig gestellt.

Sie zeigt anschaulich, dass sich das Nebeneinander von Regionen mit ausgesprochen unterschiedlichen Entwicklungen in den nächsten Jahren noch verstärken wird.