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Bundesminister Dobrindt übergibt Förderbescheid für Ladepunkte in Hamburg (Quelle: Marcelo Hernandez)

Quelle: Marcelo Hernandez

Erfolgreicher Start für das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des BMVI:
Seit dem 1. März 2017 sind mehr als 1.000 Anträge eingegangen. Das entspricht einem Fördervolumen von 47 Millionen Euro.

  • Die ersten 100 Anträge werden aktuell bewilligt. Mit insgesamt 14 Millionen Euro können nun zusätzlich rund 400 Schnellladepunkte und mehr als 1.400 Normalladepunkte bundesweit aufgebaut werden.
  • Der erste bewilligte Förderbescheid in Höhe von 2,79 Millionen Euro geht an die Freie und Hansestadt Hamburg. Damit werden 595 Ladepunkte in und um Hamburg geschaffen.


Bundesminister Alexander Dobrindt:

Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur ist erfolgreich gestartet. Mehr als 1.000 Anträge sind innerhalb weniger Wochen gestellt worden. Das zeigt das große Interesse am Ausbau der Ladeinfrastruktur. Die ersten 100 Anträge können wir bereits bewilligen. Unser Ziel ist, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur aufzubauen. Damit stärken wir das Vertrauen der Autofahrer, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Antriebswende voranzubringen: mehr Mobilität bei weniger Emissionen.

Quelle: BMVI

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Bundesprogramm Ladeinfrastruktur

  • Mehr als 1.000 Anträge sind seit dem Start für das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur des BMVI am 1. März 2017 eingegangen. Das entspricht einem Fördervolumen von 47 Millionen Euro. Damit können Gesamtinvestitionen in Höhe von 148 Millionen Euro ausgelöst werden. Die Förderanträge werden nun im Einzelnen geprüft.
  • Insgesamt 111 Anträge sind jetzt in einem ersten Schritt bewilligt worden. Mit insgesamt 14,4 Millionen Euro können nun zusätzlich 395 Schnelladepunkte, mehr als 1.400 Normalladepunkte bundesweit aufgebaut werden. Die bislang größten Fördersummen gehen nach Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen.
  • Ziel des Bundesprogramms Ladeinfrastruktur ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen. Dafür stellt das BMVI von 2017 bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit. Seit 1. März 2017 können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen. Die Förderung erfolgt anteilig und umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem, dass die Ladesäulen öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Der erste Förderaufruf läuft bis zum 28. April 2017, der nächste Aufruf wird zeitnah folgen.
  • Das Bundesprogramm Ladeinfrastruktur ist Teil des Maßnahmenpakets, mit dem das BMVI den Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge unterstützt. Hierzu zählt auch das E-Tankstellenprogramm an Raststätten auf Autobahnen und das "Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität" für die Unterstützung von Kommunen. Darüber hinaus wurde bereits eine Reihe weiterer Maßnahmen auf den Weg gebracht – wie z.B. die Kfz-Steuer-Befreiung für E-Fahrzeuge, eigene E-Kennzeichen und Privilegien für Sonderfahrspuren und Parkplätze.

Förderbescheid Hamburg

  • Um die Ladeinfrastruktur in Hamburg auszubauen und den innerstädtischen Bereich zu verdichten, will Hamburg mehrere hundert zusätzliche Lademöglichkeiten schaffen. Mit dem Förderbescheid in Höhe von 2,79 Millionen Euro sollen zusätzliche 60 Schnellladepunkte und 535 Normalladepunkte entstehen. Eine Ladesäule kann mehrere Ladepunkte haben.