Alle Formate Alle aktuellen Artikel
Elektroauto tankt Strom

Quelle: BMVI

Mit der 5. Fachkonferenz Elektromobilität vor Ort hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seine Veranstaltungsreihe zur Elektromobilität im lokalen und regionalen Kontext fortgesetzt. Die jährliche durchgeführte Fachkonferenz, die in diesem Jahr mit rund 400 Teilnehmern am 26./27. Februar 2018 in Leipzig stattfand, hat sich als zentrales Austauschforum für Vertreter von Kommunen, Unternehmen, Verkehrsbetriebe und Betreiber von Fuhrparks bewährt. Die Konferenz bietet kommunalen Akteuren die Möglichkeit, strategische Maßnahmen und technische Lösungen im Themenfeld Elektromobilität mit Politik, Wirtschaft und Forschung zu diskutieren und Projekte vorzustellen, um die Elektromobilität vor Ort weiter voranzubringen.

Dass die Elektromobilität Rückenwind hat, zeigt die deutlich wachsende Nachfrage nach den BMVI-Förderprogrammen zur Beschaffung von Fahrzeugen und zum Aufbau von Ladeinfrastruktur ebenso wie die große Resonanz mit 430 Anträgen auf den BMVI-Förderaufruf zur Beschaffung von Elektrofahrzeugen im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020 der Bundesregierung.

Das BMVI fördert die Elektromobilität unter anderem mit der im Dezember 2017 aktualisierten „Förderrichtlinie zur batterieelektrischen Elektromobilität". Bis 2020 stehen jährlich mehr als 30 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich stehen dem BMVI im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020 weitere 175 Mio. Euro zur Verfügung. Die mögliche Förderung reicht dabei vom Umstieg auf E-Busse im öffentlichen Nahverkehr über die Anschaffung von vollelektrischen Straßenkehrmaschinen oder Müllwagen bis hin zur Elektrifizierung von Taxis, Lieferfahrzeugen und Unternehmensflotten, z.B. bei Handwerkern oder Pflegediensten.

Darüber hinaus wird das vom BMVI 2017 mit zwei Förderaufrufen gestartete, 300 Millionen Euro umfassende Bundesprogramm Ladeinfrastruktur fortgesetzt. Ziel ist der Aufbau von bundesweit 15.000 Ladestationen bis 2020.