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Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle und die Radverkehrsbeauftragte Birgitta Worringen
Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle und die Radverkehrsbeauftragte Birgitta Worringen

Quelle: BMVI

Mit dem seit 1. Januar 2013 geltenden Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) 2020 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die grundsätzlichen Leitlinien für die Radverkehrsförderung der kommenden Jahre vor dem Hintergrund der verkehrspolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen neu ausgerichtet. Dabei soll der Radverkehr als Bestandteil einer integrierten Verkehrs- und Mobilitätspolitik gestärkt werden.

Radverkehrsförderung ist eine gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen. Eine wesentliche Zuständigkeit im Bereich Radverkehr liegt bei den Ländern und Kommunen; daher wird ihr Aufgabenbereich vom NRVP 2020 durch gezielte Empfehlungen mitumfasst.

Gleichzeitig nimmt der Bund eine wichtige Rolle als Moderator, Koordinator und Impulsgeber der Radverkehrsförderung wahr. Mit dem NRVP 2020 setzt sich daher auch der Bund für eine Stärkung des Radverkehrs im Rahmen seiner Zuständigkeit ein. Die Schaffung von geeigneten Organisationsstrukturen mit zentralen Ansprechpartnern für den Radverkehr wird im NRVP 2020 ausdrücklich empfohlen, um die Umsetzung einer fahrradfreundlichen Politik zu intensivieren.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat daher - wie im NRVP 2020 angekündigt – im März 2013 eine Beauftragte für den Radverkehr benannt. Diese Funktion ist in der Abteilung „Grundsatzangelegenheiten“ angesiedelt. Die Leiterin der zuständigen Unterabteilung "Nachhaltige Mobilität, Energie und Logistik", Frau Birgitta Worringen, nimmt die Aufgabe der Radverkehrsbeauftragten wahr und ist Ansprechpartnerin für grundsätzliche Fragen der Radverkehrsförderung des Bundes für die fachlich berührten Bundesministerien, die Länder und Kommunen sowie für die weiteren Akteure der Radverkehrspolitik. Der Bund nimmt damit seine Koordinatoren-Rolle zur Schaffung besserer Bedingungen für den Radverkehr deutlich sichtbar wahr und betont den Stellenwert, den die Radverkehrsförderung auf Bundesebene hat.