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Verkehr und Mobilität

Mobilität ist zentrale Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum, Beschäftigung und Teilhabe des Einzelnen am gesellschaftlichen Leben.

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Neue Förderrichtlinie "Brennstoffzellen für hocheffiziente Kraft- Wärme- Kopplungsanlagen"

Die Brennstoffzellengeräte sind einfach zu bedienen und die produzierte Strommenge lässt sich am Display ablesen. Die Brennstoffzellengeräte sind einfach zu bedienen und die produzierte Strommenge lässt sich am Display ablesen. (Quelle: Callux/MVV Energie)

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert mit einem einmaligen Zuschuss im Rahmen dieser Förderrichtlinie Investitionen in brennstoffzellenbasierte Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen). Brennstoffzellen-KWK-Anlagen erbringen im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und Wärme erhebliche Primärenergieeinsparungen. Gefördert werden große KWK-Anlagen zur Energieversorgung größerer Liegenschaften bzw. von Industrieanlagen sowie Anlagen zur Hausenergieversorgung bis 20 kW elektrischer Leistung.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Gebietskörperschaften – nicht antragsberechtig sind Hersteller der Geräte bzw. Komponenten. Die beihilfefähigen Kosten sind die im Vergleich zu einem herkömmlichen Kraftwerk oder Heizsystem mit derselben Kapazität zusätzlich anfallenden Investitionskosten. Die genaue Förderhöhe und weitere Details sind in den zur Richtlinie gehörenden Förderaufrufen geregelt. Um Fördermittel zu erhalten, muss bei Anwendungen im Bereich der Hausenergieversorgung eine Mindestanzahl von fünf Anlagen beantragt werden. Hier wird zwischen Beistellgeräten (die gesamten Kosten sind zuwendungsfähig) und Geräten mit integrierter Spitzenlastwärmeversorgung (abzüglich der Kosten des Spitzenlastkessels bzw. Brennwertheizkessels vergleichbarer Leistung) unterschieden.

Brennstoffzellen für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen

Brennstoffzellen-KWK-Richtlinie im Rahmen des NIP

Die neue Brennstoffzellen-KWK-Richtlinie ist Teil des 2008 operativ gestarteten und noch bis Ende des Jahres 2016 laufenden Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP). Das NIP führte dazu, dass erste Produkte die technische Marktreife hinsichtlich Funktion und Lebensdauer erlangt haben. Auf Grund hoher Herstellkosten erreichen diese noch nicht die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit. Dies trifft besonders zu für die brennstoffzellenbasierte industrielle Kraft-Wärme-Kopplung und für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anwendungen im Bereich Hausenergie.

Mit der neuen Förderrichtlinie sollen Anreize geschaffen werden, um die Anzahl der produzierten Systeme zu steigern und dadurch die Investitionskosten für die Brennstoffzellenanlagen zu verringern. Insgesamt wird dadurch der nun anstehende Markthochlauf unterstützt.


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