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Mautblitzer
Mautblitzer

Quelle: BAG

Die Lkw-Maut ist eine wichtige Finanzierungsquelle zum Erhalt und Ausbau der Straßeninfrastruktur in Deutschland. Die bewährte Technik der automatischen Kontrollbrücken wurde weiterentwickelt und kann als kompakte Einheit in einem Dienstfahrzeug des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) verstaut werden. Da der Kontrollort und die Kontrollzeit der portablen Kontrolle nicht vorhersehbar sind, müssen Mautpreller verstärkt fürchten, entdeckt zu werden.

Die portable Kontrolleinheit kommt auf geeigneten Brücken über Bundesautobahnen und Bundesstraßen zum Einsatz, ein Verlassen des kontrollierten Streckenabschnitts ist daher nicht möglich. Die ortsveränderliche kompakte Kontrolleinheit unterstützt flexible und bedarfsgerechte Einsätze des Straßenkontrolldienstes Maut und trägt so zur Effektivitätssteigerung der Mautkontrolle bei. Es sind derzeit insgesamt 35 mit portabler Kontrolltechnik ausgestattete Fahrzeuge im Einsatz.

Nutzer, die keine oder eine falsche Mautgebühr entrichten, begehen eine Ordnungswidrigkeit, dazu zählen Fahrer, Halter, Eigentümer oder die Person, die über den Gebrauch des Fahrzeugs bestimmt (Disponent). Zum Beispiel ist bei Nichtzahlung der Maut mit einem Bußgeld zwischen 100 und 400 Euro zu rechnen. Im Falle falsch entrichteter Maut fällt die Höhe des Bußgeldes in der Regel niedriger aus. Die Regelgeldbußen gelten jedoch nur für erstmalige Verstöße. Mehrfache Verstöße durch das selbige Unternehmen können mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 20.000 Euro belegt werden.

Eine Auflistung mautspezifischer Tatbestände finden Sie über den externen Link am Ende der Seite.