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Elektromobilität Schild

Quelle: Fotolia / mindscanner

Mit der Fachkonferenz "Elektromobilität vor Ort" setzt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seine Veranstaltungsreihe zum Aufbau von Elektromobilität im lokalen und regionalen Kontext fort. Die Fachkonferenz, die in diesem Jahr am 21./22. Februar 2017 in München stattfand, hat sich als zentrales Austauschforum für Vertreter von Kommunen, Unternehmen, Verkehrsbetriebe und Betreiber von Fuhrparks bewährt.

Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Die Elektromobilität nimmt Fahrt auf. Das zeigt die anhaltend große Nachfrage nach unseren Förderprogrammen. Mit der BMVI-Fachkonferenz 2017 bieten wir kommunalen Akteuren die Möglichkeit, strategische Maßnahmen und technische Lösungen für den Aufbau der Ladeinfrastruktur zu diskutieren und Projekte vorzustellen. Politik, Wirtschaft und Forschung gehen Hand in Hand, um die Elektromobilität vor Ort voranzubringen.

Das BMVI fördert die Elektromobilität vor Ort insbesondere mit der "Förderrichtlinie zur batterieelektrischen Elektromobilität". Bis 2019 stehen jährlich mehr als 30 Millionen Euro zur Verfügung. Die Projekte können eine große Bandbreite haben: von der Umrüstung des öffentlichen Nahverkehrs auf E-Busse über die Anschaffung von vollelektrischen Straßenkehrmaschinen bis zum Einsatz von E-Fahrzeugen in der Flugzeugabfertigung und bei der Müllabfuhr.

Darüber hinaus hat das BMVI das 300 Millionen Euro umfassende Bundesprogramm Ladeinfrastruktur gestartet. Ziel ist der Aufbau von bundesweit 15.000 Ladestationen bis 2020. Ab 1. März 2017 können Förderanträge gestellt werden.