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Grüne Radfahrerampel in Potsdam

Quelle: anweber / fotolia

Bereits jetzt verlaufen entlang von Bundesstraßen 18 550 km Radwege (Stand 1.1.2016). Für ihren Erhalt und die Erweiterung stellt der Bund die Mittel – seit 2015 jährlich rund 100 Millionen Euro – bereit.

Aktuelle Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur für Radschnellwege

Der Bund wird Radschnellwege in der Baulast der Länder und Kommunen mit zunächst jährlich 25 Millionen Euro als Finanzhilfen fördern. Das Gesetz ist in Kraft. Die dazugehörige Verwaltungsvereinbarung wird derzeit mit den Ländern abgestimmt. Deutschlandweit werden zurzeit in zahlreichen Städten und Regionen mögliche Radschnellwege mit einer Streckenlänge von insgesamt rund 1 400 km und unterschiedlichen Realisierungshorizonten untersucht.

Die Schnellstraße für den Radverkehr

Radschnellwege sind Radwege, die aufgrund eigenständiger Verkehrsbedeutung und besonderer baulicher Standards für den schnellen, möglichst störungsfreien Verkehr bestimmt sind. Damit sind Radschnellwege insbesondere für urbane Räume und Metropolregionen interessant. Sie dienen dazu, Pendlerverkehre verstärkt mit dem Fahrrad abzuwickeln, Staus zu vermeiden und den Verkehr insgesamt zu verflüssigen. Radschnellwege können somit negative Verkehrsfolgen wie Lärmbelastung und Schadstoffemissionen reduzieren und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.