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Flugzeug am Himmel

Quelle: Fotolia / Eray

1. Definition

Im Jahr 2003 haben Deutsche Lufthansa AG (DLH), Flughafen Frankfurt AG (Fraport), Flughafen München GmbH (FMG) und Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) die Initiative "Luftverkehr für Deutschland" ins Leben gerufen. Seit April 2011 sind auch Air Berlin (AB) und seit Anfang 2012 der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) Mitglieder der Initiative. Schirmherrschaft und Moderation hatte von Anbeginn an der jeweilige Bundesverkehrsminister übernommen.

2. Ziel

Ziel der Initiative ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland zu stärken, weiter am langfristig weltweiten Wachstum des Luftverkehrs teilzunehmen und damit Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.

3. Projektbeteiligte

Die Initiatoren sind vertreten durch ihre Vorstandsvorsitzenden beziehungsweise Geschäftsführer. Die Interessen der übrigen deutschen Flughäfen und Luftfahrtunternehmen werden durch die Teilnahme der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) und durch die Teilnahme des Bundesverbandes der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) vertreten. Mit dem Ziel einer effizienten und rationellen Zusammenarbeit sind die Länder Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowie die Bundesressorts für Verkehr und digitale Infrastruktur, Wirtschaft und Energie und die Bundesministerien der Finanzen und des Innern eingebunden.

4. Detaillierte Informationen

Die Initiative bietet für einen repräsentativen Querschnitt der im Luftverkehr Deutschlands involvierten Akteure aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung mit dem sogenannten Initiativkreis ein geeignetes Gremium zum kontinuierlichen Austausch. Dieses Modell der interdisziplinären Zusammenführung der am Luftverkehr Beteiligten in einem Forum bietet die Möglichkeit zum strukturierten und kontinuierlichen Dialog zwischen Politik und Wirtschaft. Der Initiativkreis ist die "politische" Leitungsebene und diskutiert Handlungsempfehlungen und Optionen für erforderliche Anpassungen zur Sicherung und Stärkung des Luftverkehrsstandortes. Mitglieder dieses Gremiums sind die Minister der beteiligten Bundes- und Länderressorts und die Initiatoren. Als Scharnier zwischen diesen beiden Arbeitsebenen fungiert das Koordinierungsgremium unter Leitung des Abteilungsleiters "Luftfahrt" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, das aktuelle Themenstellungen und Vorschläge für die Initiativkreissitzungen (Spitzengespräche) aufbereitet.