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Wohngeld und Mietenstufen

Darstellung der Mietenstufen in einer Deutschlandkarte Mietenstufen ab 01.01.2009 (Quelle: BBSR Bonn)

Die Miete bzw. Belastung ist beim Wohngeld nur bis zu bestimmten Höchstbeträgen zuschussfähig. Diese Höchstbeträge sind nach sechs Mietenstufen gestaffelt.

Warum Mietenstufen?

Die Mieten sind innerhalb Deutschlands unterschiedlich hoch. Deshalb sind die Miethöchstbeträge beim Wohngeld regional gestaffelt und z.B. in München höher als in Cottbus. Die Staffelung wird mit sechs Mietenstufen erreicht. Bei Mietenstufe III entsprechen die Mieten einer Gemeinde ungefähr dem Bundesdurchschnitt. Bei den Mietenstufen I und II liegen die Mieten unterhalb, bei den Mietenstufen IV bis VI oberhalb des Bundesdurchschnitts.

Wie werden sie berechnet?

Grundlage für die Festlegung der Mietenstufen sind die Mieten der Wohngeldempfänger. Das Statistische Bundesamt berechnet auf Basis der Wohngeldstatistik das entsprechende Mietenniveau. Gemeinden ab 10.000 Einwohner haben eine eigene Mietenstufe. Die übrigen Gemeinden sind nach Kreisen zusammengefasst.

Warum wurden die Mietenstufen mit der Wohngeldreform 2009 neu berechnet?

Bei einer Anpassung der Miethöchstbeträge wie bei der Wohngeldreform 2009 hat nach dem Wohngeldgesetz gleichzeitig eine Neufestlegung der Mietenstufen zu erfolgen. Seit der letzten Festlegung der Mietenstufen 2002 sind die Mieten in den einzelnen Regionen unterschiedlich stark gestiegen oder auch gesunken. Im Ergebnis hat sich in einigen Gemeinden und Kreisen der Abstand der Mieten zum Bundesdurchschnitt vergrößert oder verringert. Dementsprechend wurden die Mietenstufen nach oben oder unten angepasst. Bei rund der Hälfte der Gemeinden ergaben sich so Änderungen.

Was sind die Auswirkungen einer Mietenstufenänderung insbesondere von Herabstufungen auf die Wohngeldempfänger?

Wenn eine Gemeinde in eine niedrigere Mietenstufe kommt, gelten entsprechend niedrigere Miethöchstbeträge für die Wohngeldempfänger, bei einer höheren Mietenstufe entsprechend höhere.

Von den Herabstufungen sind dabei nur Wohngeldempfänger betroffen, deren Miete den jeweiligen neuen Miethöchstbetrag überschreitet. Das sind bei der Wohngeldreform 2009 durchschnittlich zehn Prozent der Wohngeldempfänger in den betreffenden Gemeinden. Diese Überschreiter erhalten dennoch mehr - meist sogar deutlich mehr - Wohngeld als bisher, da die Wohngelderhöhung die Wirkung einer Herabstufung übertrifft. Ihre Verbesserung fällt lediglich etwas geringer aus als für die übrigen 90 Prozent der Wohngeldempfänger in den betroffenen Gemeinden.

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