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Fahrendes Auto vor Rapsfeld und Windkrafträdern

Quelle: Fotolia / Miredi

Luftschadstoffe belasten die Umwelt und die Gesundheit der Bevölkerung. Um die Auswirkungen von Luftschadstoffen auf Mensch und Umwelt möglichst gering zu halten, wurden gesetzliche Grenzwerte bestimmt, deren Einhaltung insbesondere in Großstädten und Ballungsräumen eine große Herausforderung darstellt.
Aus diesem Grund wurden für relevante Luftschadstoffe Grenz-, Ziel- und Schwellenwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Vegetation in europäische Richtlinien festgelegt.

Die EG-Luftqualitätsrichtlinie (Richtlinie 2008/50/EG über Luftqualität und saubere Luft für Europa vom 21. Mai 2008) ist am 11.06.2008 in Kraft getreten. Ziel ist es, schädliche Auswirkungen von Luftschadstoffen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern. Die Mitgliedstaaten sind verpflichtet für Gebiete, in denen die hier festgelegten Grenzwerte und Toleranzmargen für Luftschadstoffe überschritten werden, Luftreinhaltepläne aufzustellen.

Die europarechtlichen Vorgaben wurden durch Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (§§ 44 bis 47 BImSchG) und mit Erlass der Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen (39. BImSchV) am 25.01.2010 in das deutsches Recht umgesetzt. Mit der Inkraftsetzung der 39. BImSchV wurden die 22. und 33. BImSchV aufgehoben.