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Sonderprogramm Brückenmodernisierung
B 311, Ersatzneubau Donauviadukt Untermarchtal

Quelle: René Legrand

Die Brückenertüchtigung stellt inzwischen einen Schwerpunkt bei den Erhaltungsinvestitionen dar. Um die notwendigen Ertüchtigungsmaßnahmen im Bundesfernstraßennetz beschleunigt abzuarbeiten, wurde im Jahr 2015 ein Programm zur Brückenmodernisierung aufgelegt. In diesem Zusammenhang wurden ab dem Haushaltsjahr 2015 größere Brückenertüchtigungsmaßnahmen mit einem jeweiligen Bauvolumen über 5 Mio. Euro im Straßenbauplan separat dargestellt und die hierfür vorgesehenen Haushaltsmittel in den entsprechenden Erhaltungstiteln gesondert ausgewiesen.

Als Ausgangswert für die finanzielle Ausstattung des Programms dienten die in den Jahren 2012 und 2013 im Straßenbauplan eingestellten Brückenertüchtigungsmaßnahmen mit einem Bauvolumen über 5 Mio. Euro. Die im Durchschnitt der Jahre 2012 und 2013 investierten 220 Mio. Euro/Jahr wurden ab 2015 durch zusätzliche Haushaltsmittel deutlich angehoben. Die zusätzlichen Haushaltsmittel stammen u. a. aus den für diese Legislaturperiode zusätzlich bereitgestellten 5 Mrd. Euro für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sowie dem 10 Mrd. Euro - Paket für Zukunftsinvestitionen.

In den Jahren 2015 und 2016 standen in Programm zur Brückenmodernisierung 360 Mio. Euro bzw. 450 Mio. Euro für größere Brückenertüchtigungsmaßnahmen mit einem jeweiligen Bauvolumen über 5 Mio. Euro zu Verfügung. Diese Mittel sollen in den nächsten Jahren weiter kräftig erhöht werden (Tabelle).

Haushaltsjahr
2017
2018
2019
2020
2017-2020
Haushaltsmittel
[Mio. EUR]
620740
7607802.900

Tabelle: derzeit vorgesehene Haushaltsmittel für das "Programm Brückenmodernisierung"

Die Haushaltsansätze enthalten ab 2017 jährlich auch 100 Mio. Euro für die Ertüchtigung kleinerer Brücken mit einem Bauvolumen unter 5 Mio. Euro, um auch die Brückenmodernisierung ganzer Streckenabschnitte voranzutreiben.