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30. Vollversammlung der Internationalen Schifffahrtsorganisation

Quelle: BMVI

Vertreter der 172 IMO-Mitgliedstaaten haben Deutschland erneut für 2018/2019 in den Rat gewählt, der das Exekutivorgan der IMO darstellt. Er kontrolliert/begleitet die Arbeit der Ausschüsse und ist für die Haushaltsaufstellung und den Haushaltsvollzug unter Maßgabe der Entscheidungen der Versammlung zuständig. Hauptziel ist die Verbesserung der Sicherheit (safety and security) in der Seeschifffahrt und Schutz vor Umweltverschmutzung durch Schiffe. Hierzu erstellt die IMO rechtliche Rahmenbedingungen für die Schifffahrtsindustrie, die fair, effektiv und in allen Mitgliedstaaten gleichermaßen in nationale Regelungen integriert und umgesetzt werden. Deutschland hat mit Erhalt von 146 Stimmen nicht nur am besten in seiner Gruppe B abgeschnitten, sondern darüber hinaus auch das prozentual beste Ergebnis aller 46 Bewerber für den Rat erzielt.
Dieses Ergebnis spiegelt die große Wertschätzung der IMO-Mitgliedstaaten und die Anerkennung unseres Engagements – insbesondere der deutschen Delegationen in den Ausschüssen sowie der Ständigen Vertretung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur - wider.
Am Rande der Vollversammlung konnte zudem das bereits abschlussreif verhandelte Seeverkehrsabkommen mit dem für deutsche Reeder bedeutenden Flaggenstaat Antigua & Barbuda paraphiert werden.