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Logo International Maritime Organization (IMO)
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Quelle: IMO

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO)

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung arbeitet aktiv in internationalen Organisationen und Gremien mit, in denen Vorschriften für eine sichere und umweltfreundliche Schifffahrt erarbeitet werden.

Zu den relevanten Gremien gehört die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organisation, IMO). Die IMO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in London. Die Gründung der IMO (damals IMCO) wurde 1948 in Genf beschlossen, das erste Treffen fand im Januar 1959 statt. Gegenwärtig hat die IMO 167 Mitgliedsstaaten und 300 Mitarbeiter.

Die Bundesrepublik Deutschland trat am 7. Januar 1959 der IMO bei. Deutschland stellte mehrere Vorsitzende von Unterausschüssen (zur Zeit den des Unterausschuss Schiffsentwurf und Ausrüstung), arbeitet aktiv an der Weiterentwicklung der internationalen Übereinkommen und Normen mit und ist Mitglied des Rates der IMO.

Ziel und Aufgaben der IMO

Motto: "Safe, secure and efficient shipping on clean oceans" ("Sichere, geschützte und wirtschaftliche Schifffahrt auf sauberen Meeren").

Ziele der IMO:

  • Internationale Regelung aller nicht rein wirtschaftlichen Angelegenheiten der Handelsschifffahrt
  • Verringerung der Meeresverschmutzung
  • Verbesserung der Sicherheit sowie der Arbeitsbedingungen in der Seefahrt.

Die IMO arbeitet mit anderen Organisationen der UN sowie mit nichtstaatlichen Organisationen zusammen. Die IMO hat bislang ca. 40 internationale Übereinkommen erarbeitet; diese werden regelmäßig im Zusammenhang mit der technischen Fortentwicklung aktualisiert. Ein Beispiel ist das SOLAS-Übereinkommen ( International Convention for the Safety of Life at Sea - Internationales Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See), eine UN-Konvention zur Schiffssicherheit. Die erste "International Convention for the Safety of Life at Sea" von 1929 war eine Reaktion auf den Untergang der Titanic.

Aufbau der IMO

Die Organisation besteht aus verschiedenen Gremien und Ausschüssen, welche die bestehenden Normen und Übereinkommen fortentwickeln:

Versammlung, Rat, Schiffssicherheitsausschuss, Rechtsausschuss, Ausschuss für technische Zusammenarbeit, Ausschuss für den Schutz der Meeresumwelt, Ausschuss für die Erleichterung des internationalen Seeverkehrs, sowie die technischen Unterausschüsse. Diese werden durch das IMO Sekretariat in ihrer Arbeit unterstützt.

Zur Verbesserung der Ausbildung und der technischen Zusammenarbeit gründete die IMO drei maritime Bildungsinstitute in Malmö, Malta und Triest.


Kontakt

Internationale Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organisation) IMO
4 Albert Embankment
London SE1 7SR
Großbritannien

Telefon: 0044 20 7735 7611
Fax: 0044 20 7587 3210
E-Mail: info@imo.org
Internet: http://www.imo.org