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Containerschiff im Hafen

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Seit dem 15. September 2017 können Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, außeruniversitäre Einrichtungen, Ingenieurbüros und Konsortien/Verbünde der vorgenannten Einheiten wieder Projektideen auf der Internetseite des Förderprogrammes (www.innovativehafentechnologien.de) oder über das Förderportal des Bundes (http://foerderportal.bund.de/) einreichen. Antragsteller mit positiv bewerteten Projektskizzen werden in einem zweiten Schritt zur Vorlage förmlicher Antragsunterlagen aufgefordert. Letzter Tag zur Einreichung der Projektideen ist der 15. Dezember 2017.

Im ersten Aufruf für das Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC) Ende 2016 wurden insgesamt 75 Anträge zu 27 Verbundprojekten eingereicht. Bislang wurden rund 19 Mio. Euro an Fördermittel bewilligt.

Gefördert wird die Entwicklung innovativer Technologien, die den Häfen helfen, das stark anwachsende Umschlagaufkommen zu bewältigen und Logistikketten zu verbessern. Dabei sollen bestehende Arbeitsplätze erhalten bzw. neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Projekte können eine große Bandbreite haben – vom Einsatz automatisierter Systeme für den Güterumschlag über die IT-optimierte Prozesssteuerung in der Lagerhaltung bis hin zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen. Die Förderung erfolgt anteilig. Bei Projekten, die sich mit industrieller Forschung oder Durchführbarkeitsstudien befassen, können bis zu 50 Prozent der Investitionen übernommen werden. Bei experimenteller Entwicklung sind es bis zu 25 Prozent.