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Repräsentanten vertreten und präsentieren für den Bereich des Oberprüfungsamtes die Belange des technischen Referendariats in der Öffentlichkeit und in der Gesellschaft. Sie setzen sich persönlich für die Ausbildung qualifizierter Führungs­kräfte im technischen Referendariat ein und treten an Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung und Wirtschaft heran, um zu erreichen, dass ausreichend Ressourcen für das technische Referendariat zur Verfügung stehen. Erfahrung, Bekanntheitsgrad sowie berufliche und gesellschaftliche Stellung der Repräsentanten geben ihrer Stimme besondere Beachtung und verleihen ihr hohes Gewicht. Der Einsatz der Repräsentanten motiviert auch angehende Master und Diplom­ingenieure an den Hochschulen, sich für das technische Referendariat zu entscheiden.


Michael von der Mühlen

Quelle: Mark Hermenau



Michael von der Mühlen

Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

„Das technische Referendariat ist sowohl für die öffentliche Verwaltung als  auch in der Wirtschaft von großem Nutzen. Es bildet Führungskräfte aus, die die Technik beherrschen sowie das Recht anwenden können. Sie sind somit in der Lage, den heutigen und zukünftigen Anforderungen der Gesellschaft an Verwaltung und Wirtschaft kompetent und interdisziplinär gerecht zu werden.“

Prägnante Einsatzbereiche:

Michael von der Mühlen wurde in Essen im Ruhrgebiet geboren. Er studierte Raumplanung an der technischen Universität Dortmund und beendete das Studium als Diplom-Ingenieur für Raumplanung. Nach dem Städtebaureferendariat bei der Bezirksregierung Arnsberg (Nordrhein-Westfalen) legte er sein Staatsexamen beim Oberprüfungsamt für das technische Referendariat ab und war danach als Städtischer Baurat im Stadtplanungsamt Dortmund tätig. Weitere berufliche Stationen waren das Stadtplanungsamt Bielefeld (als Städtischer Oberbaurat) und die Stadt Gelsenkirchen. Hier war er zunächst als Beigeordneter/Stadtbaurat und dann als Stadtdirektor und Beigeordneter/Vorstand für Planen, Bauen, Umwelt und Liegenschaft sowie allgemeiner Vertreter des Oberbürgermeisters eingesetzt. Seit dem 1. Juni 2014 ist Michael von der Mühlen Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Michael von der Mühlen war beim Oberprüfungsamt für das technische Referendariat im Prüfungsausschuss Städtebau als Prüfer seit 1991, als Leiter von 2009 bis 2014 und ist als stellvertretender Leiter seit 2014 bis heute im Nebenamt eingesetzt. Von 2010 bis 2014 vertrat er die Mitgliedsverwaltung „Deutscher Städtetag“ im Kuratorium des Oberprüfungsamtes.

Kontakt:

vz-sts@mbwsv.nrw.de


 
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup

Quelle: Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup



Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup

Staatssekretär für die Flughafenkoordination und für Strategien für Berlin

„Das technische Referendariat ist nicht zu ersetzen. Es eröffnet mit Staatsexamen, Zertifikat und Assessorentitel alle Berufswege für Master und Diplom-Ingenieure in der Fachdisziplin und ist die entscheidende Qualifizierung für erstrangige Leitungspositionen in der Verwaltung und in der Wirtschaft.“

Prägnante Einsatzbereiche:

Engelbert Lütke Dalpdrup stammt aus dem Münsterland in Nordrhein-Westfalen. Er studierte Stadt- und Regionalplanung an der Technischen Universität Dortmund und beendete sein Studium als Diplom-Ingenieur für Raumplanung. Nach dem Städtebaureferendariat legte er sein Staatsexamen beim Oberprüfungsamt für das technische Referendariat ab und war danach Baurat in Frankfurt am Main. In seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Berlin promovierte er mit einem Thema über bestandsorientierten Städtebau zum Dr.-Ing.. Weitere berufliche Station war die Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen Berlin in der Abteilung Städtebau und Wohnungsbau. Als Referatsleiter war er für die Hauptstadtgestaltung zuständig. Anschließend wechselte er als Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau nach Leipzig, wo er als Stadtbaurat wirkte. Danach war er beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. In dieser Zeit war er auch Vorsitzender des Kuratoriums des Oberprüfungsamtes für das technische Referendariat. Nach seinem Wirken als Vorsitzender des Stiftungsrates der Bundesstiftung Baukultur wurde er Honorarprofessor im Fachgebiet Stadtentwicklung an der Technischen Universität Berlin sowie für Nationale und Europäische Raumentwicklung an der Universität Leipzig. Es folgten weitere Stationen als Geschäftsführer der Agentur für Stadtentwicklung (AfS) in Berlin und als Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung (IBA) Thüringen in Weimar. Als Staatssekretär für Bauen und Wohnen in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Berlin war Engelbert Lütke Daldrup bis Ende 2016 unter anderem für den Wohnungsbau verantwortlich. Seit Frühjahr 2015 ist er zusätzlich als Flughafenkoordinator des Landes Berlin im Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH tätig. Im Senat bekleidet er beim Regierenden Bürgermeister das Amt eines Staatssekretärs für die Flughafenkoordination und für Strategien für Berlin.

Aufsichtsratsmandate:

  • Flughafen Berlin-Brandenburg
  • Liegenschaftsfonds Berlin
  • degewo AG
  • Gewobag Wohnungsbau AG Berlin
  • HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
  • Berlinovo

Mitgliedschaften:

  • Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung
  • Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste (Klasse Baukunst)
  • Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB)
  • Vorsitzender des Städtebau- und Gestaltungsbeirates der Bundesstadt Bonn

Auszeichnungen:

  • Schinkelpreis im Fachbereich Städtebau
  • Urbanicom-Preis

Kontakt:

email: eld@senatskanzlei.berlin.de