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Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (heute: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) führte am 08. März 2012 in Berlin eine Fachveranstaltung zum Thema Korruptionsprävention durch. In der Veranstaltung wurden Aktivitäten und aktuelle Erkenntnisse zur Korruptionsprävention in Wirtschaft und Verwaltung dargestellt.

Verwaltung und Wirtschaft haben das gemeinsame Interesse, Korruption zu verhindern, denn bei Korruptionsfällen geht das Vertrauen in den Staat und die Reputation des Unternehmens verloren. Korruptionsprävention braucht das Engagement aller Beteiligten auf beiden Seiten, Verwaltung und Unternehmen. Alle sind aufgefordert, integer zu handeln. Das BMVBS setzt sich dafür ein, dass alles dafür getan wird, um Ansätze eines regelwidrigen Verhaltens frühzeitig und effizient zu unterbinden.

Anhand von guten Beispielen wurde aufgezeigt, wie Korruption effektiv vorgebeugt werden kann und welche Möglichkeiten der Korruptionsprävention zur Verfügung stehen, um die Prävention spürbar zu verbessern. In der Verwaltung sind dies z. B. bei der Vergabe von Aufträgen die Trennung von Planung und Durchführung des Verfahrens, transparente Entscheidungen, inhaltliche Kontrollen und vor allem eine hohe Sensibilität für das Thema zur Steigerung der persönlichen Integrität. In der Wirtschaft wurden Compliance-Abteilungen eingerichtet bzw. ausgebaut, Verhaltenscodices bzw. Wertemanagement aufgestellt, Compliance-Handbücher entwickelt und ständige Fortbildungen vorgeschrieben.

Die Veranstaltung richtete sich an alle mit Compliance-Themen befasste Personen in Unternehmen und Verantwortliche in der öffentlichen Verwaltung, die mit Maßnahmen der Korruptionsprävention befasst sind.