Alle Pressemitteilungen Alle Pressemitteilungen

Die Deutsche Bahn AG hat heute dem Bund und den beteiligten Bundesländern Bremen, Hamburg und Niedersachsen die Ergebnisse der im Auftrag des Bundes ausgearbeiteten Varianten für die Verbesserung des Schienengüterverkehrs zwischen Hamburg, Bremen und Hannover vorgestellt. Eine Reihe von Varianten zur bisher geplanten Route - der Y-Trasse - wurden untersucht. Die Bahn wird die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten nun den Bürgern in der Region vorstellen. Das Land Niedersachsen wird die daraus hervorgehende Vorzugsvariante in einem Raumordnungsverfahren konkretisieren.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Der Güterverkehr nimmt in Deutschland weiter zu. Auch in den norddeutschen Häfen werden immer mehr Güter umgeschlagen. Wir wollen so viel Güterverkehr wie möglich auf der umweltfreundlichen Schiene abwickeln. Dazu müssen die Bahnstrecken zwischen Bremen, Hamburg und Hannover verbessert und Engpässe beseitigt werden. Die heute vorgestellte Untersuchung ist eine gute Grundlage für alle weiteren Überlegungen und eine wichtige Diskussionsgrundlage für den Dialog vor Ort.

Die DB AG wird nun die Bevölkerung über die möglichen Lösungen in den Regionen informieren. Der Bund wird eine gesamtwirtschaftliche Einschätzung der heute vorgestellten Varianten auf Basis der neuesten Verkehrsprognosen zuliefern. Die im Anschluss zu entwickelnde Vorzugslösung wird schließlich durch ein Raumordnungsverfahren durch das Land Niedersachsen konkretisiert und wieder in den BVWP-Prozess eingespeist.

Die Y-Trasse wird bereits seit 1992 in den Ausbauplänen des Bundes als besonders wichtiges Schienenprojekt geführt. Ursprünglich war sie als Hochgeschwindigkeitstrasse mit Vorrang für den Personenverkehr konzipiert.
2010 wurde der Projektzuschnitt vor dem Hintergrund des Anstiegs des Güterverkehrs für den Güterverkehr optimiert und alternative Streckenführungen analysiert. Eine Festlegung auf eine dieser Streckenführungen erfolgte nicht.

Die Deutsche Bahn wird am Freitag, 14. Februar 2014, 11 Uhr, in Hannover (Hotel Königshof am Funkturm, Friesenstraße 65, 30161 Hannover) bei einem Pressetermin die Untersuchung zu den Alternativvarianten vorstellen.