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Im Auditorium Maximum der Technischen Universität Dresden wurde heute der Deutsche Brückenbaupreis 2014 verliehen. Im Rahmen der Initiative Architektur und Baukultur wird diese Ehrung unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur alle 2 Jahre von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure in den Kategorien "Straßen- und Eisenbahnbrücken" und "Geh- und Radwegbrücken" ausgelobt. Dieses Jahr wird der Preis zum fünften Mal vergeben.

Rainer Bomba, Staatsekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, würdigte die im Wettbewerb vorgestellten Leistungen:

Brücken sind ein wichtiger und prägender Teil unserer Baukultur. Die für die Endauswahl nominierten Brücken sind überaus kreativ gestaltet und technisch überzeugend. Sie spiegeln die hohe Expertise der Ingenieure in diesem Land eindrucksvoll wider. Mit Brücken sorgen wir für mehr Mobilität und schaffen eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und Lebensqualität.

Die für den Ingenieurspreis vorgeschlagenen Bauten müssen in der Bundesrepublik Deutschland stehen, wobei Grenzbrücken auch berücksichtigt werden. Neben Neubauten können auch grundlegende Umbauten, Instandsetzungen und Erneuerungen von Brückenbauten prämiert werden.

Als bestes Bauwerk in der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken wurde die Gänsebachtalbrücke in Thüringen ausgewählt. Diese Eisenbahnbrücke wurde von Jörg Schlaich entworfen. In der Kategorie Fußgänger- und Radwegbrücken wurde der ERBA-Steg in Bamberg ausgezeichnet. Der Entwurf ist in einer Arbeitsgemeinschaft von Johann Grad († 2013), für den sein Kollege Dipl.-Ing. Uwe Kaßner die Preisskulptur in Empfang nahm, und Matthias Dietz entstanden.

Beide Brücken sind Vorbilder für hervorragende Ingenieurbaukunst und exzellente Beispiele für gute Gestaltung und den optimalen Einsatz von Baustoffen und Bauverfahren,

so Bomba.