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Die Europäische Union beteiligt sich mit knapp 30 Millionen Euro an dem Ausbau der Bahnstrecke Berlin - Dresden. Der Ausbau der Bahnlinie erfordert insgesamt rund 800 Millionen Euro.

Jetzt kommt das überregional wichtige Verkehrsprojekt einen entscheidenden Schritt weiter. Der Ausbau der Bahnstrecke bringt die Menschen in Berlin und Dresden näher zusammen,

freut sich Katherina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister.

Die Ausbaustrecke Berlin - Dresden verbindet die Bundeshauptstadt mit der sächsischen Landeshauptstadt Dresden und weiter in Richtung Prag.

Die Strecke wird in zwei Baustufen ausgebaut, zunächst auf 160 km/h, dann auf 200 km/h. Im Rahmen des Streckenausbaus sollen bis Ende 2018 rund 80 Kilometer der insgesamt 125 Kilometer langen Ausbaustrecke mit 200 km/h befahrbar sein. Hierfür werden unter anderem 22 Bahnübergänge beseitigt und die Strecke mit moderner automatischer Leit- und Sicherungstechnik (ETCS) ausgerüstet. Durch den Ausbau verkürzt sich die Reisezeit zwischen den Hauptbahnhöfen in Berlin und Dresden um rund 20 Minuten auf 106 Minuten.

Der Einsatz der Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Fortführung des Ausbaus der Strecke Berlin – Dresden ist Bestandteil des EFRE-Bundesprogramms für Verkehrsinfrastruktur. Das Programm fördert Investitionen in die Bundesverkehrswege bestimmter Regionen. Dazu gehören die neuen Bundesländer und die Region Lüneburg, die als „Konvergenzregionen“ einen besonderen Förderstatus aufweisen.