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Deutschland ist vom 21.-23. Mai 2014 zum siebten Mal in Folge Gastgeber des Weltverkehrsforums. Auf der Konferenz werden die Verkehrsminister der 54 Mitgliedstaaten, die Minister weiterer 16 Gaststaaten sowie hochrangige Vertreter von Wirtschaft und Wissenschaft zum diesjährigen Thema "Verkehr für eine Welt im Wandel" diskutieren.

Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt:

Immer mehr Menschen leben in großen Ballungszentren, die individuelle Mobilität steigt, genauso wie die Komplexität der Lieferketten für Güter, die sich rund  um den Globus spannen. Das diesjährige Motto des Weltverkehrsforums nimmt gerade die Megatrends in den Blick: Demografischer Wandel, Wirtschaftswachstum, Klimawandel und technologischer Fortschritt. Indem sich der Verkehrssektor an diesen weltweiten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen orientiert, wird er auch selbst zum Impulsgeber dieser Entwicklung.

Quelle: BMVI

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Insgesamt werden beim Weltverkehrsforum rund 1100 hochrangige Teilnehmer erwartet. Neben Alexander Dobrindt werden aus dem BMVI die beiden Parlamentarischen Staatssekretärinnen Katherina Reiche und Dorothee Bär das Gastgeberland vor Ort vertreten. Deutsche Schwerpunktthemen beim diesjährigen Weltverkehrsforum sind die Digitalisierung und klimafreundlicher Verkehr.

Quelle: BMVI

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Alexander Dobrindt:

Wir wollen den Fortschritt aktiv mitgestalten. Bereits heute müssen wir die Richtung bestimmen für das Verkehrssystem von morgen, das den Megatrends gewachsen ist. Der Verkehrssektor muss einen nennenswerten Beitrag leisten, wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen. Dazu müssen wir weltweit alternativen Antrieben und Zukunftstechnologien zum Durchbruch verhelfen. Mit der Verabschiedung des ersten Elektromobilitätsgesetzes noch in diesem Jahr wollen wir der Elektromobilität einen kräftigen Schub geben. Die Antwort auf den rasant anwachsenden Verkehr muss auch die Modernisierung der Verkehre sein. Das gelingt durch den Ausbau der bestehenden Infrastrukturen und durch neue Technologien. Die technischen Möglichkeiten reichen von der selbständigen Kommunikation zwischen Fahrzeugen ("car-to-car") sowie zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur ("car-to-infrastructure") bis hin zu automatischen Notrufsystemen wie "eCall".

Quelle: BMVI

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Passend zum Schwerpunktthema Digitalisierung im Verkehrsbereich stellt das Bundesverkehrsministerium auf der Begleitmesse in  diesem  Jahr  unter anderem den ab 2015 eingerichteten Korridor Rotterdam/Frankfurt(M)/Wien zur Erprobung von zwei Kooperativen Systemen - Baustellenwarnung und Verkehrslageerfassung - vor. Ebenfalls vorgestellt wird das Online-Portal Mobilitätsdatenmarktplatz (MDM). Mit diesem Portal werden erstmals gesammelte Informationen über verfügbare Online-Verkehrsdaten bereitgestellt.

Quelle: BMVI

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