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Dobrindt:

Ich freue mich darüber, dass das Vergabeverfahren so zügig durchgeführt und abgeschlossen werden konnte. Verfügbarkeitsmodelle dienen den Nutzern, also den Autofahrern. Es wird ein noch stärkerer Anreiz für eine hochwertige Bauweise und möglichst wenige Verkehrsbeeinträchtigungen gesetzt. Mit der Zuschlagserteilung für das ÖPP-Projekt auf der A 94 wird ein weiterer wichtiger Meilenstein für den zügigen, durchgängigen Bau der A 94 von München bis Pocking geschafft. Der Spatenstich soll im Februar 2016 erfolgen.

Am heutigen Tag wurde das europaweite Vergabeverfahren für das ÖPP-Projekt auf der A 94 zwischen Forstinning und Marktl durch Erteilung des Zuschlags an den erfolgreichen Bieter beendet. Zuständige Vergabestelle ist die Autobahndirektion Südbayern. Den Zuschlag erhielt das Konsortium Isentalautobahn GmbH & Co. KG mit den Gesellschaftern BAM PPP A-Modell Holding GmbH, Effiage S.A. und Berger Bau GmbH. Als nächsten Schritt nach der Zuschlagserteilung wird nun das Konsortium die Finanzierungsverträge abschließen. Der Vertragsbeginn ist für den 01. Februar 2016 vorgesehen. Das Projektvolumen beträgt rund 1,1 Milliarden Euro.

Das Projekt sieht den vierstreifigen Neubau des rund 33 Kilometer langen Abschnitts der A 94 zwischen Pastetten - Dorfen - Heldenstein vor, der bis Ende Oktober 2019 im Rahmen des ÖPP-Projekts abgeschlossen sein soll. Ferner sind Erhaltung und Betrieb des insgesamt rund 77 Kilometer langen Abschnitts zwischen Forstinning und Marktl über einen 30jährigen Vertragszeitraum Projektgegenstand.