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Gleich in zwei Bundesländern hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, heute weitere Abschnitte der A 14, Magdeburg - Schwerin für den Verkehr freigegeben. In Mecklenburg-Vorpommern rollt der Verkehr jetzt auf 16 Kilometern Neubaustrecke zwischen dem Autobahnkreuz Schwerin und der Anschlussstelle Grabow. In Brandenburg sind jetzt rund zwölf Kilometer zwischen den Anschlussstellen Groß Warnow und Karstädt unter Verkehr.

Ferlemann:

Die erste Verkehrsfreigabe in Sachsen-Anhalt 2014 war der Auftakt für den A-14-Lückenschluss zwischen Magdeburg und Schwerin. Nun sind zwei weitere wichtige Abschnitte gebaut. Wo Baurecht besteht, wurde und wird gebaut. Dieses Ziel gilt unverändert auch für weitere A-14-Abschnitte.

In den rund 155 Kilometer langen Autobahnneubau zwischen der A 2 und der A 24 investiert der Bund insgesamt etwa 1,4 Milliarden Euro. Rund 200 Millionen Euro kommen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union. Die Strecke mit dem Neubau des Autobahnkreuzes und die Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Schwerin und der Anschlussstelle Grabow haben rund 153 Millionen Euro gekostet, der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Groß Warnow und Karstädt rund 118 Millionen Euro.

Bereits im Frühjahr 2015 ist der Bau des Abschnitts Grabow - Groß Warnow gestartet. Die A 14 in Mecklenburg-Vorpommern wird dann voraussichtlich 2017 fertiggestellt. In Brandenburg und Sachsen-Anhalt laufen die Planfeststellungsverfahren für die noch ausstehenden Abschnitte.

Ferlemann:

Die durchgängige Autobahn wird nicht nur die Verkehrsteilnehmer freuen, die deutlich zügiger ihr Ziel erreichen. Sie ist auch ein Standortvorteil für die regionale Wirtschaft, da sie die Anbindung der Ostseehäfen - vor allem Wismar - an das transeuropäische Straßennetz maßgeblich verbessert. Dabei berücksichtigt sie insbesondere die Belange des Natur- und Umweltschutzes.