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Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, hat heute im bayerischen Geiselwind den Startschuss für die Bauvorbereitungen für den Ausbau der A 3 im Abschnitt Biebelried - Fürth/Erlangen gegeben. Begonnen wird im Autobahn-Abschnitt Fuchsberg - Geiselwind in 2015 mit der Baufeldfreimachung. Die Bauhauptarbeiten für den rund 4,9 Kilometer langen und etwa 52 Millionen Euro teuren Abschnitt starten im nächsten Jahr.

Bär:

Wir wollen die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit der Autobahn A 3 weiter verbessern. Der sechsstreifige Ausbau zwischen Biebelried und Erlangen ist dazu ein wichtiger Schritt. Mit dem Ausbau der A 3 bei Geiselwind setzen wir auch umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen um. Damit wird die Autobahn nicht nur sicherer und leistungsfähiger, sondern auch merklich leiser. So werden nicht nur die Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Anwohner profitieren.

Die A 3 ist als Europastraße eine bedeutende Fernstraßenverbindung im bundesdeutschen und transeuropäischen Verkehrsnetz. Sie ist mit bis zu 90.000 Fahrzeugen am Tag sowie einem überdurchschnittlichen Lkw-Anteil hoch belastet.

Um den weiteren Ausbau der A 3 voranzutreiben, hat Bundesverkehrsminister Dobrindt den 79 Kilometer langen Ausbau der A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Biebelried und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen im April 2015 als eines von insgesamt elf Projekten der "Neuen Generation" von ÖPP-Vorhaben auf den Weg gebracht. Die Bayerische Straßenbauverwaltung bereitet in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur derzeit ein entsprechendes Vertragsmodell vor.

Für den Autobahn-Teilabschnitt Fuchsberg - Geiselwind hat der Bund im Juli 2015 die Baufreigabe erteilt. Der Bau des Abschnitts wird vorgezogen und aus dem Bundeshaushalt finanziert.