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Logo: Bundesweiter Fahrradwettbewerb - Der Deutsche Fahrradpreis, Quelle: AGFS (Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen e.V.), BMVI und ZIV (Zweirad-Industrie-Verband e.V.)
Logo: Bundesweiter Fahrradwettbewerb - Der Deutsche Fahrradpreis

Quelle: AGFS, BMVI und ZIV

Heute wurden am Rande der Fahrradmesse in Essen herausragende Projekte der Radverkehrsförderung mit dem Deutschen Fahrradpreis 2016 ausgezeichnet.

Radfahren schont das Klima, fördert die Gesundheit und entlastet den Verkehr. Mit dem Deutschen Fahrradpreis zeichnen wir innovative Projekte aus, die einen Anreiz schaffen, das Rad zu nutzen - ob im Alltag, auf dem Weg zur Schule, Einkauf, Arbeit oder in der Freizeit. Der Preis ist Teil eines umfangreichen Maßnahmenpakets zur Förderung des Radverkehrs: Mit fast 100 Millionen Euro fördert das Bundesverkehrsministerium den Radwegebau an Bundesstraßen. Außerdem stellen wir 3,2 Millionen Euro für innovative Projekte und 2 Millionen Euro für die Umsetzung des Radweges Deutsche Einheit bereit,

so Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur anlässlich der Preisverleihung.

Der Deutsche Fahrradpreis wird jährlich in den Kategorien "Infrastruktur", "Kommunikation" und "Service" mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) verliehen. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Den ersten Preis in der Kategorie "Infrastruktur" erhielt das Projekt "Radständer für Nordstadt" der Stadt Nürnberg. Darin wurden in einem Onlinedialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Einzelhandel und Verwaltung Standorte für Radständer in der Nordstadt zur Diskussion gestellt. Ergebnis: Es wurden 155 neue Standorte für insgesamt 500 Radständer identifiziert, die bis Ende des Jahres installiert werden. Damit wird ein weiterer Anreiz geschaffen, auf das Rad zu steigen.

In der Kategorie Kommunikation wurde der Künstler Norbert Krause mit dem Projekt "200 Tage Fahrradstadt" in Mönchengladbach geehrt. Unter dem Motto "Vormachen. Mitmachen. Selbermachen." warb Krause 2013 mit viel Humor und Geschick in verschiedenen Aktionen wie dem Fotowettbewerb "Fotofinish", der Fahrradputz-Aktion "Rausputz" und dem Quartettspiel "21 Gänge-Sticht!" in seiner Heimatstadt für das Radfahren.

Das Projekt "Kiezkaufhaus" hat in der Kategorie "Fahrradfreundlichste Entscheidung - Service" das Rennen gemacht. Die Kunden können beim Onlinehandel "Kiezkaufhaus" Produkte lokaler Händler bestellen. Die Auslieferung erfolgt noch am selben Tag per Cargo-Bike. Das Wiesbadener Konzept verbindet Online-Handel mit der Förderung des Radverkehrs.

Eine weitere Ehrung: Die "Fahrradfreundlichste Persönlichkeit" des Jahres 2016 ist der Schauspieler Peter Lohmeyer. Lohmeyer ist leidenschaftlicher Radfahrer und nutzt seine Fahrräder bei jeder Gelegenheit, lautet die schlüssige Begründung.

Im Fotowettbewerb haben das Publikum und eine Jury die Fotos von Kathi Haas und Katja Wendeborn als Sieger ausgewählt: www.bmvi.de/Fotos-Fahrradpreis

Der bundesweite Wettbewerb "Der Deutsche Fahrradpreis" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundesverkehrsministeriums in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS), dem Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV) und dem Verbund Service und Fahrrad g.e.V. (VSF) zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP).