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Quelle: esa

Das Galileo-Satellitennavigationssystem bekommt Zuwachs. Heute um 14:06 Uhr MESZ wurden vier weitere Satelliten vom Europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guyana, ins All verbracht. Dies erfolgte erstmals mit der europäischen Trägerrakete Ariane 5. Damit befinden sich nun 18 Galileo-Satelliten im All.

Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur:

Satellitennavigation ist eine Schlüsseltechnologie des digitalen Zeitalters. Sie ist die Grundlage für Innovationen wie das automatisierte und vernetzte Fahren oder Sensor-Technologien. Mit Galileo entwickeln wir ein europäisches globales Satellitennavigationssystem unter ziviler Kontrolle. Damit sichern wir die Eigenständigkeit Europas auf diesem Gebiet.

In der Vollkonstellation wird das Galileo-System aus insgesamt 30 Satelliten auf drei Umlaufbahnen in 23.000 Kilometer Höhe bestehen. Die so gewonnenen hochpräzisen Signale werden u.a. für Anwendungen im Straßenverkehr, wie Steuerung von Verkehrsströmen, Echtzeit-Informationen, Notfall-Hilfe wie e-Call, Nachverfolgung von Transporten im Luft- und Schiffsverkehr zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sind zahlreiche, auch private Anwendungen möglich.

Bis Ende des Jahres steht mit den sogenannten Ersten Diensten ("Initial Services") ein weiterer Meilenstein bei der Entwicklung von Galileo an. Hierbei werden erstmals Signale der Satelliten im Orbit verfügbar sein.