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Förderbescheidübergabe Lebendige Regionen durch PSts'in Bär

Quelle: BMVI

Die vier Regionen Kreis Bergstraße (Hessen), die Europäische Metropolregion Nürnberg (Bayern), und die Regionen Stuttgart (Baden-Württemberg) und Halle (Sachsen-Anhalt) erhalten jeweils rund 200.000 Euro vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, um ihre regionalen Entwicklungskonzepte an die Veränderungen der finanzpolitischen Rahmenbedingungen ab 2020 anzupassen.

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, übergibt heute die Zuwendungsbescheide in Berlin:

Deutschland lebt durch seine lebendigen, starken Regionen. Zukunftsgerichtete und erfolgreiche Regionalplanung muss vor Ort erfolgen, Hand in Hand mit einer tragfähigen Finanzplanung. Die finanziellen Rahmenbedingungen für Kommunen und Regionen ändern sich ab 2020 erheblich. Wir unterstützen mit diesem Modellvorhaben ausgewählte Regionen, die darauf mit intelligenten Konzepten rechtzeitig reagieren.

Die vier Regionen wurden in der dritten Runde des "Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) Lebendige Regionen" ausgewählt. Mit dabei sind bereits die Regionen Bremen, Kiel/Neumünster, Bielefeld, Coburg, Indeland, Saalfeldt-Rudolstadt, Spreewald und Barnim. Damit werden nun insgesamt zwölf Modellregionen in diesem MORO gefördert. Regionale Entwicklungskonzepte sollen mit den langfristigen fiskalischen Rahmenbedingungen abgeglichen angepasst werden. Denn ab 2020 greift die 2016 entschiedene Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen. Regionalplaner arbeiten dazu eng mit den Kämmereien der jeweiligen Region zusammen, eine finanzwissenschaftliche Begleitforschung rundet das Programm ab. Das BMVI stellt dafür insgesamt über zwei Millionen Euro bereit; der Endbericht soll 2018 vorgelegt werden.

Das MORO "Lebendige Regionen - aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe" ist ein Vorhaben der "angewandten Ressortforschung", mit der das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die praktische Erprobung und Umsetzung innovativer Instrumente der Regionalentwicklung in der Praxis fördert. Erkenntnisse und erfolgreiche Strategien werden anderen Regionen durch Broschüren, eine Internetseite und Transferworkshops zur Verfügung gestellt. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) betreut das Programm wissenschaftlich und organisatorisch.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmvi.de/moro

Quelle: BMVI

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