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Fahrradklima-Test 2016 mit PSts Ferlemann

Quelle: BMVI

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), haben heute im Bundesverkehrsministerium (BMVI) die fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands ausgezeichnet. Unangefochten stehen die Fahrradstädte Münster, Bocholt und Reken auf dem obersten Siegertreppchen. Neu unter den Spitzenreitern ist Göttingen - 2014 noch unter den Aufsteigern.

Enak Ferlemann:

Konkurrenz belebt das Geschäft – so ist es auch in der Radverkehrsförderung. Der Fahrradklima-Test kann hier gleichermaßen Ansporn und Bestätigung sein. Mit dem Fahrradklima-Test wollen wir den Städten und Kommunen aber vor allem ein Instrument an die Hand geben, das ihnen hilft, das Fahrradklima vor Ort besser einzuschätzen und Erkenntnisse für ihre Fördermaßnahmen zu gewinnen.

Der Fahrradklima-Test wird in den Kategorien "Spitzenreiter" und "Aufholer" vergeben. In der Kategorie "Aufholer" werden Städte geehrt, die im Vergleich zum letzten Fahrradklima-Test 2014 die größte Verbesserung erreicht haben. Die Städte Bochum, Pforzheim, Marburg und Baunatal führen die Gruppe der Aufholer an.

Der Fahrradklima-Test zeigt Entwicklungen und Trends im Radverkehr auf und ist zugleich ein deutschlandweiter und ein regionaler Gradmesser für die Radverkehrsförderung. Er wird in diesem Jahr bereits zum siebten Mal veröffentlicht. Für den Fahrradklima-Test 2016 wurden 539 Städte Deutschlands im Rahmen einer großen Bürgerbefragung bewertet. Insgesamt beteiligten sich rund 120.000 Menschen an der Aktion, 2014 waren es noch 100.000. Die Befragten wurden aufgerufen, die Situation der Radfahrenden in ihren Städten und Kommunen zu bewerten. Dafür sollten sie Schulnoten für 27 Kriterien wie Sicherheit, Komfort oder Infrastruktur vergeben.

Quelle: BMVI

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Der Fahrradklima-Test wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) in Höhe von rund 150 000 Euro gefördert. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. führt das Projekt durch.

2017 fördert das BMVI den Radverkehr mit einem Rekordbetrag von rund 130 Millionen Euro. Davon stehen erstmals 25 Millionen Euro Finanzhilfen für Radschnellwege bereit.